07.03.2025
Bonns Comeback zu spät
Die Telekom Baskets Bonn müssen sich trotz eines starken Starts mit 88:94 gegen Rasta Vechta geschlagen geben. Besonders Joel Aminu war im vierten Viertel mit 16 Punkten entscheidend für den Sieg der Gäste.

Die Telekom Baskets Bonn legten fulminant los und setzten Vechta mit einem schnellen Spiel und einer frühen Führung unter Druck. Phlandrous Fleming Jr. (Topscorer: 24 Punkte) war mit zehn Punkten der Motor der Bonner Offensive, doch Vechta kam dank Brandon Randolph (19 Punkte) zurück und ging mit einer knappen 26:24-Führung ins zweite Viertel. Auch im zweiten Abschnitt blieb es spannend: Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe. Bonn hielt durch solide Teamarbeit und einer starken Leistung von Fleming eine knappe Führung, die zur Halbzeit 47:45 betrug.
Nach der Pause übernahmen die Gäste das Kommando. Besonders in den Rebounds setzten sie sich durch und dominierten unter den Körben. Bonn hatte Probleme, offensiv zu überzeugen, während Vechta mit einer starken Leistung von Johann Grünloh (15, 6/6 FGM, 9 Rebounds) und Lloyd Pandi (8, 8 Rebounds) den Vorsprung ausbaute. Am Ende des dritten Viertels führten die Gäste mit 68:62.
Im Schlussabschnitt war es Joel Aminu, der für Vechta den Unterschied machte. Mit 19 Punkten, davon 16 Punkten im letzten Viertel, führte er sein Team zu einem souveränen 94:88-Erfolg. Zwar versuchte Bonn, mit einem späten Comeback und einer verkürzten Führung auf 80:83 zurückzukommen, doch Aminu behielt in den entscheidenden Minuten an der Freiwurflinie die Nerven und sicherte den Gästen den Sieg.
Vechta dominierte das Rebounding mit 50:37, darunter 20 Offensiv-Rebounds, was den Gästen viele zweite Chancen ermöglichte. Bei Bonn konnte nur Thomas Kennedy mit einem Double-Double (19 Punkte, 10 Rebounds) glänzen, während Darius McGhee und Sam Griesel nicht wie gewohnt auftrumpften.
Lukas Hetterich