27.03.2026
Baskets werfen 22 Fahrkarten aus der Distanz
Die MHP RIESEN Ludwigsburg haben den erwarteten Abnutzungskampf bei den Telekom Baskets Bonn gewonnen. Diesen wurde der Distanzwurf einmal mehr zum Verhängnis. Dabei fiel die Entscheidung erst ganz am Ende.

40 Sekunden vor Schluss hatte Ludwigsburgs Stefan Smith die Gäste per Dreier in Führung gebracht (79:80). Aminu und Murphy verpassten daraufhin die Antwort. Im Gegenzug erhöhte Buchanan an der Linie, ließ aber einen Schuss liegen und eröffnete den Bonnern damit gute Chancen auf die Verlängerung.
Hier waren es erneut sowohl Joel Aminu (11, 3/9) als auch Grayson Murphy (15/7/4), die den Führungstreffer - diesmal von Dreierlinie - hätten besorgen können, aber jeweils zu kurz gerieten. Nach erneutem offensivem Rebound lebte die Hoffnung in Form von zwei Comithier-Freiwürfen zum möglichen Ausgleich weiter. Der Forward ließ allerdings beide Abschlüsse liegen.
Die Schlussphase stand exemplarisch für die Niederlage aus Sicht der Gastgeber. Mit 39 Rebounds, davon starke 14 offensiv, gewann man das Duell an den Brettern klar. Die Unsicherheit von Dreierlinie - das fortwährende Problem in dieser Saison - zog den Westfalen allerdings den Zahn. Lediglich 5 von 27 Versuchen gingen durch die Reuse. Anders bei den Gästen, die 14 Distanzschüsse trafen, allein auf das Konto von Topscorer Smith (16 PTS) gingen vier davon (4/9).
Bester Werfer auf Bonner Seite war Jalen Finch mit 19 Punkten (5/7) sowie vier Vorlagen.
Die Baskets aus Bonn verpassen mit der Niederlage den Sprung auf den dritten Platz, während Ludwigsburg den Rückstand auf die direkten Playoff-Ränge verkürzt. Hier geht's zur aktuellen BBL-Tabelle.
jos