25.01.2026
Science City gewinnt Abstand zu den Abstiegsplätzen
Science City Jena hat zum Abschluss der Hinrunde einen wichtigen Heimsieg gegen RASTA Vechta eingefahren. Die Posse um Eric Washington scheinen die Thüringer unbeschadet überstanden zu haben.

Es war das große Thema unter der Woche: Infolge einer kolportierten Meinungsverschiedenheit mit Trainer Björn Harmsen war "Wunschspieler" Eric Washington nach Chemnitz geflüchtet und Jena stand plötzlich ohne gelernten Point Guard da.
Wie bereits in der Vorwoche beim Sieg gegen Braunschweig schlugen sich die Thüringer auch diesmal ohne den Aufbauspieler durchaus gut. Harmsen stellte taktisch um, setzt nun stärker auf schnelles Umschaltspiel und hohe Pace. Vechta, die offensiv selbst nur schwer aus den Startlöchern kamen und damit viele Fastbreak-Möglichkeiten eröffneten, hatten damit ihre Probleme.
Nach frühem zweistelligen Rückstand kämpften sich die Niedersachsen allerdings schnell zurück und gingen in Person von Verge Jr. (22 PTS, 8/12) nach der Viertelpause sogar erstmals selbst in Führung (22:23). Kurz vor der Halbzeit fing auch der Dreier plötzlich an zu fallen, weil Jena einige Male im Switch schlief. Anderthalb Minuten vor dem Kabinengang stellte Brown somit auf 40:50.
Nach dem Seitenwechsel veränderte sich das Bild allerdings fundamental. Bei Vechta ging, wie üblich, viel über das Backcourt-Duo Kushe und Verge Jr. Jena machte es besser und drehte die Partie dank Wieskamps (18 PTS, 14 REB) guter Arbeit an den Brettern zu seinen Gunsten.
Im Schlussviertel änderte sich daran nur wenig. Vechta versuchte es mit hohem Volumen aus der Distanz, blieb in dieser Phase von draußen aber völlig kalt. Das eröffnete Jena die Chance, davonzuziehen. In der Schlussphase wurde es dann sogar richtig deutlich, weil angefeuert von den Zuschauern alles zu fallen vermochte. Zwei Dreier von Carter machten schließlich den Deckel drauf.
jos