09.11.2025
Knapper Sieg beim Angstgegner
Die Basketballer vom FC Bayern haben ihre Erfolgssträhne der vergangenen Wochen fortgesetzt. Bei RASTA Vechta tat sich der Favorit zwar lange schwer, setzte der Sieglos-Serie gegen die Niedersachsen letztlich aber doch ein Ende.

Hintergrund: Die vergangenen drei Duelle beider Mannschaften gingen allesamt an die Vechtaer. Zuletzt gab es im Februar einen deutlichen 79:65-Heimsieg gegen den späteren deutschen Meister.
Und auch diesmal machten die Niedersachsen dem Favoriten das Leben schwer. Zwar mussten die zu Beginn durchgehend klatschenden Heimfans fast drei Minuten auf die ersten Punkte ihrer Mannschaft warten, den 0:10-Start egalisierte man allerdings noch in den Anfangsminuten. Mit der Sirene brachte der starke Verge Jr. (22 PTS, 10/26) sein Team in Front (22:19).
Die Bayern stagnierten in dieser Phase, ehe Kamar Baldwin (15 PTS, 6/9) den Gästen von der Bank neues Leben einhauchte. Zwei Dreier kurz vor der Halbzeitsirene brachten die Bayern wieder auf Augenhöhe mit den mutig aufspielenden Hausherren.
Nach dem Seitenwechsel blieb Vechta erstmal das spielbestimmende Team. Malcolm Deandridge sorgte für die ersten fünf Punkte des dritten Viertels am Stück. Pandi stellte daraufhin sogar die erste zweistellige Führung des Spiels her (50:40). Ein weiteres And-One ließ die Gäste aus dem Schlummertraum erwachen. Plötzlich fand Obst (12) wieder Rhythmus aus der Distanz, am eigenen Brett räumte Kratzer einmal sehenswert auf. Die Bayern brauchten keine zwei Minuten, um den Rückstand zu egalisieren (55:54).
Im Schlussviertel schwang das Pendel zwar auf Münchner Seite, Vechta blieb aber stets in Schlagdistanz. Erst in der Schlussphase setzten sich die Gäste aufgrund einiger vergebener Chancen des Gegners ab. Baldwin sorgte zehn Sekunden vor Schluss per Korbleger für den Dagger (77:71).
jos