25.11.2025
Schröder überzeugt als Spielmacher
Die Sacramento Kings haben nach ihrem Befreiungsschlag in Denver den nächsten Comeback-Sieg hingelegt. Gegen die Minnesota Timberwolves drehte das Team um DeMar DeRozan in der Schlussphase einen zweistelligen Rückstand - und setzte sich diesmal erst in der Overtime durch.

Die Kings entschieden eine dramatische Partie in Sacramento mit 117:112 nach Verlängerung für sich und nutzten damit die zweite späte Führungskrise der Timberwolves innerhalb weniger Tage. DeMar DeRozan war mit 33 Punkten der überragende Mann, traf alle seiner 15 Freiwürfe und erzwang mit zwei Treffern von der Linie 34 Sekunden vor Schluss der regulären Spielzeit beim Stand von 101:101 überhaupt erst die Overtime. Keegan Murray dominierte als Two-Way-Faktor mit 26 Punkten und 14 Rebounds, Malik Monk brachte von der Bank 22 Zähler ein.
Minnesota sah lange wie der sichere Sieger aus: Drei Minuten vor dem Ende führte das Team noch zweistellig, nachdem Anthony Edwards offensiv übernommen und am Ende auf 43 Punkte kam (Season-High). Doch wie schon in Phoenix verspielten die Wolves eine komfortable Führung in der Crunchtime. Julius Randle und Donte DiVincenzo (je 17 Punkte) sowie Naz Reid (15) konnten den Bruch im letzten Abschnitt nicht verhindern, in der Verlängerung behielten die Kings dann die Kontrolle.
Aus deutscher Sicht lieferte Dennis Schröder einen soliden Auftritt als Spielgestalter. Der Guard kam auf sechs Punkte, fünf Rebounds und neun Assists und war vor allem in der Schlussphase wichtig, um die Offensive zu strukturieren und DeRozan sowie Murray in Szene zu setzen. Sacramento feierte damit den zweiten Sieg in Serie nach zuvor acht Niederlagen am Stück und verbessert sich auf 5-13, während Minnesota mit nun 10-7 den nächsten ärgerlichen Rückschlag hinnehmen muss.
sgm