18.01.2026
32 Callison-Punkte reichen nicht
Nach einem überragenden Saisonstart mit sieben Siegen aus den ersten neun Spielen hat sich der MBC in eine handfeste Krise manövriert. Gegen die Rostock Seawolves verloren die Weißenfelser bereits ihr sechstes Spiel in Folge, womit man auch den Anschluss auf die Top 10 vorerst verloren hat.

An der Ostsee rannte das Team aus Sachsen-Anhalt fast durchgehend einem Rückstand hinterher, wobei man immer mal wieder die Chance hatte, das Spiel zu seinen Gunsten zu drehen. Drei Minuten vor der Halbzeitpause etwa, als Planicic aus der Mitteldistanz den Ausgleich herstellte (31:31), das Team daraufhin aber knapp drei Minuten ohne Zähler blieb.
Im Schlussdurchgang brachte Spencer Reaves die Gäste mittels zwei Freiwürfen sogar erstmals in Führung. Es waren zwei von insgesamt 24 Schüssen von der Linie - ein klares Plus gegenüber den lediglich sechs auf Rostocker Seite. Die Antwort ließ aber dennoch nicht lange auf sich warten: Im direkten Gegenangriff brachte Crockett Jr. (13, 6/11) die Seawolves aus der Distanz erneut in Front. Bei Rückstand von drei Punkten hatte Weißenfels im letzten Angriff gar die Chance zum Ausgleich und der Verlängerung. Ein Fehlpass von Marcus Foster besiegelte allerdings deren Schicksal.
Bester Werfer der Rostocker war D'Shawn Schwartz mit 21 Punkten (8/14) und acht Vorlagen. Auf Gästeseite erzielte Charles Callison überragende 32 Zähler (12/23).
jos