vor 2 Stunden
33 Punkte für Ex-MVP
Kendrick Nunn hat Panathinaikos zum Sieg bei Real Madrid gehievt. Der frühere MVP schrieb dabei EuroLeague-Geschichte und erzielte die meisten Punkte in einem einzigen Viertel.

Mit 115:112 setzten sich die Griechen nach Verlängerung in der spanischen Hauptstadt durch und konnten sich am Ende bei Kendrick Nunn bedanken, der mit 33 Punkten (11/13 FG, 3/5 3P, 8/8 FT) endlich mal wieder explodierte. Nach seiner Verletzung war der Guard eher behäbig in die Saison gestartet, nun setzte der frühere NBA-Spieler das erste Ausrufezeichen.
Dabei gelangen Nunn satte 23 Punkte im vierten Viertel, womit er einen neuen Rekord in der EuroLeague aufstellte. Im Jahr zuvor hatte Jared Butler für Roter Stern Belgrad gegen Paris mal 22 Zähler im Schlussviertel erzielt. Den ewigen Rekord für die meisten Punkte in einem Viertel hält dagegen weiter Carsen Edwards, der 2025 im Trikot des FC Bayern München bei Maccabi Tel Aviv 26 Zähler erzielt hatte.
Und damit nicht genug. Die zusammengerechnet 227 Punkte waren die Sechstmeisten in einem EuroLeague-Spiel seit 2000, auch hier wurde der Rekord in der Vorsaison aufgestellt (258 zwischen Barcelona und Baskonia in einem Spiel mit dreifacher Verlängerung). Dabei hatte PAO in der ersten Halbzeit mit bis zu 15 Punkten geführt, doch Andres Feliz (27, 9/16 FG, 6 Assists) und Alberto Abalde (23, 8/13) hielten die Königlichen im Spiel.
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Feliz war es dann auch, der das Spiel per Korbleger mit der Sirene in die Verlängerung schickte. Dort waren es dann Sylvain Francisco (19, 7/13) und Mathias Lessort (20, 9 Rebounds), die zugunsten von Panathinaikos alles klar machten. Isaac Bonga steuerte zehn Zähler (3/3 FG) und drei Rebounds in 19 Minuten zum Erfolg bei, dazu verwandelte der Deutsche in der Verlängerung wichtige Freiwürfe.
Panathinaikos grüßt damit mit einer Bilanz von 8-2 von der Tabellenspitze, hat allerdings auch schon sieben Heimspiele absolviert. Real kassierte dagegen nach sechs Siegen am Stück mal wieder eine Niederlage und ist mit einer Bilanz von 6-4 derzeit Neunter, auch wenn der Trend klar in die richtige Richtung geht.
