02.01.2026
Entscheidung fällt im Schlussabschnitt
Ratiopharm ulm lieferte sich mit Lietkabelis Panevezys über weite Strecken ein offenes EuroCup-Spiel. Am Ende entschieden jedoch die letzten Minuten - und ein klarer Vorteil unter den Körben.

Ulm musste sich am Ende mit 79:89 geschlagen geben. Nach einer offensiv geprägten ersten Halbzeit (42:48) blieb Ulm zunächst dran, ehe Panevezys im Schlussviertel davonzog (14:27). Bester Ulmer Scorer war Mark Smith mit 18 Punkten, unterstützt von Chris Ledlum (15) sowie Tommy Jensen und Carsten Sengfelder (je 12).
Nach der Pause drehte Ulm kurzzeitig die Dynamik: Das dritte Viertel ging mit 23:14 an die Gastgeber, weil die Würfe fielen und der Ball gut lief. Insgesamt traf Ulm starke 46,7 Prozent von draußen (14/30), kam aber insgesamt nur auf 42,9 Prozent bei Zweiern. Auf der Gegenseite war Michael Flowers nicht zu stoppen: Der Guard führte Lietkabelis mit 26 Punkten an, dazu kamen J. Furmanavicius (14) und P. Danusevicius (13).
In der Crunchtime gab dann vor allem der Kampf um Rebounds den Ausschlag. Panevezys holte insgesamt 38:26 Rebounds, darunter 13 Offensivrebounds (Ulm: 7) - zu viele zweite Chancen, die Ulm nicht kontrollieren konnte. Auch die effizientere Wurfausbeute der Gäste (54,3 Prozent bei Zweiern) und ein Vorteil an der Linie (75,0% FT vs. 65,0%) machten sich bemerkbar. So blieb Ulm trotz starker Phase nach der Halbzeit am Ende ohne Comeback.
sgm