28.09.2025
Nationalspieler wird zum Matchwinner
Ratiopharm Ulm startet mit einem überzeugenden Auftritt in die Saison. Gegen die NINERS Chemnitz zeigte das Team von Ty Harrelson vor allem in den letzten Minuten starke Nerven und entschied die Partie über Defense und offensive Effizienz.

Ulm besiegte die NINERS Chemnitz mit 94:81. Nach drei Vierteln stand es noch 68:64, doch im Schlussviertel setzten sich die Ulmer mit starker Teamleistung ab. Den endgültigen Schlusspunkt setzte Tobias Jensen rund 90 Sekunden vor Ende mit einem Korbleger zum 89:79. Das Duell hatte auch einen besonderen Rahmen: Beide Teams stehen seit Jahren konstant in der Endrunde - Chemnitz seit 2021/22, Ulm sogar seit 2018/19. Eine solche Serie gelingt in der BBL ansonsten nur dem FC Bayern München und Alba Berlin.
Ulm überzeugte als Kollektiv: Nelson Weidemann führte mit 21 Punkten (7/12 FG) die Scorerliste an, Chris Ledlum legte 16 Punkte bei starker Quote auf, und Chris Sengfelder glänzte mit einem Double-Double (14/10) sowie 5/6 aus dem Feld. Dazu kamen starke 26 Assists von den Ulmern, während Chemnitz nur auf 14 kam. Aus dem Feld traf Ulm 47 Prozent (33/70), von der Linie 83 Prozent (20/24).
Chemnitz hielt lange dagegen, getragen von Kevin Yebo (18 Punkte, 12/14 FT), CJ Davis (15), Nike Sibande (14) und Ty Brewer (13). Von außen fanden die Niners jedoch zu selten den Rhythmus (8/33 Dreier) und kamen insgesamt nur auf 39 Prozent FG. Ulm kontrollierte die Closeouts, gewann das Rebounding-Duell knapp und nutzte in der Crunchtime die entscheidenden Plays, um den verdienten Heimsieg klarzumachen.
red