21.02.2026
Jokic mit Karrierebestwert
Die Denver Nuggets haben den Portland Trail Blazers 157 Punkte eingeschenkt und dabei Geschichte geschrieben.

41, 41, 43, 32: So viele Punkte erzielten die Nuggets auf die einzelnen Viertel verteilt gegen komplett überforderte Blazers, die zur Halbzeit bereits mit 29 Punkten zurücklagen und nach drei Vierteln schon mit 40. Zwischenzeitlich führte Denver sogar mit 55 Zählern. Die 157 Zähler waren dabei in mehreren Hinsichten historisch. Es waren die meisten Punkte in einem Auswärtsspiel in der Geschichte der Franchise und die meisten, die das Team seit 2008 erzielt hat. Damals schenkten sie den SuperSonics 168 Zähler ein. Dazu hat auch kein Team der Liga in dieser Saison mehr Punkte erzielt als die Nuggets an diesem Abend.
Dabei dominierte Denver das Heimteam in nahezu allen Belangen: Die trafen wahnsinnig gut aus dem Feld (57,3 Prozent) und von Downtown (51,2 Prozent bei 41 Versuchen), spielten unglaubliche 41 Assists und dominierten die Bretter (60 zu 36 Rebounds) sowie die Zone (54 zu 26 Punkte).

Auch individuell stachen einige Spieler heraus. Nikola Jokic flirtete in 29 Minuten Spielzeit mit einem Triple-Double (32 Punkte, 9 Rebounds, 7 Assists, 4 Steals) und legte mit +40 einen neuen Karrierebestwert in Sachen Plus-Minus auf. Forward Julian Strawther stand am Ende mit seinen 19 Zählern und sechs Rebounds sogar bei einem Plus-Minus von +49. Jamal Murray steuerte weitere 25 Punkte bei und traf dabei starke sechs Dreier, insgesamt punktete die gesamte Starting Five zweistellig.
Gianluca Fraccalvieri
Auf der Gegenseite waren die Zahlen an diesem Abend ernüchternd. Portland traf als Team nur knapp 40 Prozent aus dem Feld und 30 Prozent von draußen, während kein Spieler die 20-Punkte-Marke knackte. All-Star Deni Avdija stand am Ende bei 15 Punkten, acht Rebounds und 13 Assists, bester Scorer war Jrue Holiday mit 19 Zählern. Dennoch gab es auch Positives aus Blazers-Sicht zu vermelden: Mit Matisse Thybulle (erstes Spiel seit dem 29. Oktober) und Kris Murray (erstes Spiel seit dem 5. Januar) gaben zwei Langzeitverletzte ihr Comeback.
Für Denver steht als Nächstes ein Heimspiel gegen die verletzungsgeplagten Warriors an, während Portland auswärts in Phoenix ran muss.