vor 6 Stunden
Chicago vermiest die Party
Die Portland Fire haben einen neuen Zuschauerrekord in der WNBA aufgestellt. Bei der Premiere für die neue Franchise sind auch die beiden deutschen Nationalspielerinnen Luisa Geiselsöder und Frieda Bühner mit von der Partie.

Noch nie wollten mehr Leute ein erstes Spiel einer Franchise in der WNBA sehen als in Portland. Das Moda Center zu Portland vermeldete mit 19.335 Zuschauern ausverkauft, nur das Ergebnis passte am Ende nicht. Die Chicago Sky setzten sich mit 98:83 in Portland durch, angeführt wurde Chicago dabei von der überragenden Kamilla Cardoso, die 22 Punkte und 14 Rebounds erzielte.
Die Brasilianerin war dabei die direkte Gegenspielerin von Luisa Geiselsöder, die gegen Cardoso nicht immer den besten Eindruck machte. Dazu lief es für die Nationalspielerin, die im Vorjahr noch in Dallas aktiv, nur mäßig. In 25 Minuten erzielte Geiselsöder acht Punkte (2/10 FG, 1/6 Dreier), dazu kamen immerhin sieben Rebounds, drei Assists und zwei Blocks in 25 Minuten Einsatzzeit.
Ihr WNBA-Debüt gab derweil Frieda Bühner, die einen Ausbildungsvertrag in Portland unterschrieben hat und bis zu zwölf Spiele für die Franchise absolvieren darf. Die 22-Jährige wurde direkt im ersten Saisonspiel ins kalte Wasser geworfen und kam in 13 Minuten auf vier Zähler (2/4 FG) und drei Rebounds. Beste Punktesammlerin der Fire war die Französin Carla Leite mit 18 Punkten (3/11 FG, 11/12 FT).
Vor dem Schlussabschnitt war zwischen den beiden Teams noch alles offen, doch ein 11:2-Lauf der Gäste im vierten Viertel besiegelte das Schicksal der neuen Franchise.
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