vor 11 Stunden
Turnover-Flut wird zum Verhängnis
Die Orlando Magic haben ihre dritte Niederlage in Serie kassiert. Trotz eines als Spielmacher überzeugenden Franz Wagner und eines starken Tristan da Silva unterlagen die Floridianer bei den Phoenix Suns mit 104:117. Devin Booker führte die Gastgeber mit 30 Punkten zum Ende ihrer vier Spiele andauernden Negativserie.

Phoenix übernahm bereits in der ersten Hälfte die Kontrolle. Booker erzielte bis zur Pause 23 Punkte und traf unmittelbar vor der Halbzeitsirene einen Dreier zur 63:51-Führung. Orlando hielt vor allem dank Wendell Carter Jr. dagegen, der zu diesem Zeitpunkt bereits 13 Punkte und acht Rebounds verbucht hatte.
Nach dem Seitenwechsel setzten sich die Suns entscheidend ab. Booker und Dillon Brooks trafen Mitte des dritten Viertels zwei Dreier in Serie und bauten den Vorsprung auf 78:60 aus. Mit einer 96:73-Führung ging Phoenix in den Schlussabschnitt, ehe Collin Gillespie rund neun Minuten vor dem Ende per Distanzwurf sogar auf 30 Punkte erhöhte.

sgm
Das größte Problem der Magic war der fahrlässige Umgang mit dem Ball. Orlando produzierte insgesamt 25 Turnover, aus denen Phoenix 36 Punkte erzielte. Die Suns trafen außerdem 17 ihrer 34 Dreier und damit starke 50 Prozent aus der Distanz. Brooks steuerte 24 Punkte bei, Miles Bridges verbuchte 18 Zähler und 13 Rebounds.
Bester Akteur der Magic war Carter mit 27 Punkten bei zehn Treffern aus zwölf Würfen sowie 13 Rebounds. Seine effiziente Vorstellung konnte die erste Niederlage auf Orlandos vier Spiele umfassendem Roadtrip jedoch nicht verhindern. Phoenix feierte dagegen im zweiten Spiel seines sieben Partien langen Heimstands den ersten Erfolg.
