vor 7 Stunden
Nach 1:3-Rückstand in der Serie
Die Philadelphia 76ers haben Spiel 6 gegen die Boston Celtics gewonnen und ein entscheidendes siebtes Spiel erzwungen. Angeführt von Tyrese Maxey besiegte Philadelphia Boston vor heimischem Publikum mit 106:93.

Maxey war mit 30 Punkten der überragende Akteur und setzte früh den Ton für die Sixers. Unterstützt wurde er von Paul George, der mit 23 Punkten und fünf Dreiern eine seiner stärksten Leistungen der Saison zeigte, sowie von Joel Embiid, der 19 Punkte beisteuerte.
Philadelphia kontrollierte die Partie von Beginn an und ließ den Celtics kaum Raum zur Entfaltung. Boston lag nie in Führung, während die Sixers nach zwei deutlichen Niederlagen in der Serie eine klare Reaktion zeigten. Besonders im dritten Viertel setzte sich Philadelphia entscheidend ab und ging mit einer komfortablen Führung in den Schlussabschnitt.
Die Szene des Spiels folgte ebenfalls im dritten Viertel: Nach einem Block von Kelly Oubre Jr. gegen Jaylen Brown leitete Maxey den Fastbreak ein, bevor George mit einem Behind-the-Back-Pass VJ Edgecombe bediente, der per Dunk zum 69:54 abschloss.

sgm
Boston fand offensiv kaum Rhythmus. Jaylen Brown kam auf 18 Punkte, Jayson Tatum auf 17, musste die Partie jedoch im dritten Viertel mit Wadenproblemen verlassen. Zudem blieb Boston über vier Minuten ohne Punkte, während Philadelphia den Vorsprung weiter ausbaute.
Mit dem Sieg gleichen die Sixers die Serie aus und erzwingen Spiel 7 in Boston. Nach zwei klaren Niederlagen zuvor meldet sich Philadelphia eindrucksvoll zurück und hat nun die Chance, die Serie doch noch zu drehen.
