23.01.2026
Franz Wagner fehlte erneut
Die Orlando Magic konnten den Schwung vor heimischem Publikum nicht nutzen. Gegen die Charlotte Hornets geriet das Team früh ins Hintertreffen - und fand über die gesamte Partie kaum Antworten, obwohl Moritz Wagner solide Akzente setzte.

Charlotte erwischte einen Traumstart, angeführt von LaMelo Ball, der nach einem Bankeinsatz am Vorabend wieder in die Startformation zurückkehrte. Der Point Guard war sofort präsent, traf seine ersten Würfe und dirigierte die Offensive der Hornets, die nach dem ersten Viertel bereits mit 35:20 vorne lagen. Orlando hingegen kam nur schleppend ins Spiel und hatte früh Probleme, defensiv Zugriff zu bekommen.
Im zweiten Abschnitt baute Charlotte den Vorsprung weiter aus. Mit hohem Tempo, guter Ballbewegung und starker Quote von außen (17/36 Dreier) setzten sich die Gäste zur Pause deutlich ab. Brandon Miller (20 PTS) führte die ausgeglichene Punkteverteilung an, während Orlando vor allem mit seiner schwachen Trefferquote haderte und offensiv kaum Rhythmus entwickelte.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild nur bedingt. Die Hornets kontrollierten das Geschehen, erhöhten im dritten Viertel erneut den Druck und stellten früh die Weichen auf Sieg. Orlando fand weder defensiv noch offensiv ein Mittel, um den Lauf zu stoppen, sodass sich der Rückstand weiter vergrößerte und die Partie früh entschieden war.
Am Ende stand eine deutliche 97:124-Niederlage für die Magic. Paolo Banchero kam auf 23 Punkte, Moritz Wagner steuerte 14 Zähler bei (5/7 FG, 15 Minuten) und war damit einer der Lichtblicke aus deutscher Sicht. Franz Wagner fehlte verletzt, während Tristan da Silva als Starter nur drei Punkte erzielte.
red
Die Charlotte Hornets empfangen am Samstag die Washington Wizards. Die Orlando Magic treffen am selben Tag zuhause auf die Cleveland Cavaliers.