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    Euroleague

    Euroleague 2025/26, Finale in Athen
    Olympiakos Piräus
    PIROlympiakosOlympiakos Piräus
    92
    :
    85
    19:26 / 27:18 / 15:21 / 31:20
    Real Madrid
    MADReal MadridReal Madrid

    vor 20 Stunden

    Sieg ausgerechnet in Arena von Rivale Panathinaikos

    Revanche gegen Real geglückt: Piräus ist EuroLeague-Champion 2026

    Olympiakos Piräus ist das beste EuroLeague-Team der Saison 2025/26. Ausgerechnet in der Arena von Erzrivale Panathinaikos Athen krönten sich die Griechen zum Champion. Dabei gelang dem Team von Trainer Georgios Bartzokas zugleich die Revanche für das verlorene Finale 2023.

    EuroLeague-MVP Sasha Vezenkov erzielte zwölf Punkte und vier Rebounds.
    EuroLeague-MVP Sasha Vezenkov erzielte zwölf Punkte und vier Rebounds. IMAGO/AgenciaLOF

    Erst vor drei Jahren hatten sich Olympiakos Piräus und Real Madrid zuletzt im Endspiel der EuroLeague gegenübergestanden. Damals noch hatten sich die Spanier dank Llull-Siegtreffers in letzter Sekunde durchgesetzt. Diesmal verpassten die Königlichen den wichtigen Wurf zum Ende des Spiels - und zugleich eines der verrücktesten Comebacks der EuroLeague-Geschichte.

    Noch eine Possession vor Spielende führte Olympiakos mit acht Punkten (88:80). Nahezu das gesamte OAKA war bereits von einem Sieg der Griechen ausgegangen. Einem Comeback Glauben schenkten die Madrilenen allerdings augenscheinlich noch selbst: Lyles-Leger, Offensivrebound, Lyles-Freiwürfe, Offensivrebound, Campazzo-Freiwürfe nach Dreierfoul - und plötzlich war Madrid wieder in Schlagdistanz (85:88). Weil sich Lyles gleich noch einen Offensivrebound schnappte, hatte Feliz Andres sogar noch die Chance zum Ausgleich, setzte den Dreier allerdings auf den Ring. Die Entscheidung.

    Trey Lyles dominierte vor allem in der ersten Halbzeit.
    Trey Lyles dominierte vor allem in der ersten Halbzeit. IMAGO/AgenciaLOF

    Lyles trägt Madrid lange Zeit

    Zuvor hatte Olympiakos erst in den Schlussminuten die Führung übernommen. Noch die erste Hälfte war weitgehend von den Iberern geprägt worden, weil Ex-NBA-Spieler Trey Lyles mit 21 Punkten bis nach der Halbzeitpause kaum zu bändigen war. Unterstützung bekam der Big Man erst spät im Schlussviertel vom Kroaten Mario Hezonja (19 PTS). Der deutsche Nationalspieler David Krämer kam nicht zum Einsatz.

    Bester Werfer auf Seiten von Olympiakos war Evan Fournier mit 20 Punkten (6/12). Alex Peters steuerte darüber hinaus 16 Punkte bei nur sechs Würfen (5/6) hinzu.

    Piräus feiert damit den ersten EuroLeague-Titel nach 13 Jahren Durststrecke. Besonders pikant dabei: die Griechen dürfen ausgerechnet im OAKA von Erzrivale Panathinaikos Athen feiern, wo das gesamte Final-Four-Event ausgetragen wurde.

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    jos