22.03.2026
Ivey sorgt für den Turnaround
Die Fitness First Würzburg Baskets haben sich in einem umkämpften Duell bei den EWE Baskets Oldenburg mit 85:79 durchgesetzt. In einer lange ausgeglichenen Partie entschieden die Gäste das Spiel mit einem starken Schlussspurt.

Die Partie begann zunächst schleppend und von vielen Fehlern geprägt. Beide Teams leisteten sich früh viele Ballverluste, Spielfluss kam kaum zustande. Oldenburg punktete vor allem von der Freiwurflinie, während Würzburg offensiv ebenfalls Probleme hatte, Rhythmus zu finden. So entwickelte sich ein zähes erstes Viertel, das die Gastgeber knapp mit 20:18 für sich entschieden.
Auch im zweiten Abschnitt blieb das Spiel lange Stückwerk. Zwar sorgte Marcus Carr (23 Punkte, 11 Assists, 7 Rebounds) früh für einen Distanztreffer, doch insgesamt waren es trotzdem weiter zu viele Ungenauigkeiten. Oldenburg fand jedoch phasenweise Lösungen, insbesondere durch Tomislav Zubcic (19, 5/8 3PM) mit zwei Dreiern in Serie. Kurz vor der Pause traf Christopher Clemons (23) noch von außen zur bis dahin höchsten Führung, Oldenburg ging mit 46:39 in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel schienen die Gastgeber zunächst die Kontrolle zu behalten, doch Würzburg fand zunehmend besser ins Spiel. Vor allem Brae Ivey (14, 9 Assists) übernahm Verantwortung und drehte mit acht Punkten in Serie das Momentum. Die Gäste gingen zwischenzeitlich sogar in Führung, ehe erneut Zubcic per Dreier konterte. Das Spiel blieb offen und ging mit minimalen Vorteilen ins Schlussviertel.
Im letzten Abschnitt entwickelte sich ein echter Krimi. Beide Teams taten sich weiterhin schwer, aber Würzburg nutzte seine Chancen im richtigen Moment besser. Ein Dreier von Ivey brachte die Gäste knapp anderthalb Minuten vor dem Ende mit sechs Punkten in Front. Oldenburg versuchte noch einmal zu kontern, doch die Unterfranken blieben stabil und brachten den 85:79-Erfolg über die Zeit.
Lukas Hetterich