vor 2 Stunden
EuroLeague, Final Four
Olympiakos Piraeus steht im Finale der EuroLeague. Die Griechen kontrollierten das Halbfinale gegen Fenerbahce Istanbul lange Zeit, mussten in der Schlussphase aber noch einmal zittern, bevor der Finaleinzug endgültig perfekt war.

Die Partie begann offensiv zerfahren, bevor Olympiakos früh die Kontrolle übernahm. Zwei schnelle Dreier von Tyler Dorsey sorgten direkt für ein erstes Statement der Griechen, die sich dann eine 8:0-Führung erspielten. Fenerbahce wirkte offensiv nervös, produzierte Ballverluste und fand kaum Rhythmus. Nach dem ersten Viertel lag Olympiakos mit 18:12 vorne.
Auch im zweiten Abschnitt blieb das Team aus Piräus die klar stabilere Mannschaft. Olympiakos bewegte den Ball besser, verteidigte aggressiv und baute den Vorsprung zwischenzeitlich deutlich aus. Fenerbahce hielt dank einzelner defensiver Stops zwar Kontakt, zur Pause lagen die Türken aber trotzdem mit 24:33 zurück.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich erst einmal wenig, Olympiakos kontrollierte Tempo und Rhythmus der Partie. Vor allem Sasha Vezenkov und Alec Peters übernahmen offensiv Verantwortung und sorgten dafür, dass der Vorsprung bis Ende des dritten Viertels auf 56:41 anwuchs.
Fenerbahce startete im Schlussviertel aber noch einmal eine Aufholjagd. Angeführt von Tarik Biberovic und Talen Horton-Tucker kämpften sich die Türken plötzlich bis auf sieben Punkte heran und brachten kurzzeitig Spannung in die Partie.

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Immer wenn das Momentum zu kippen drohte, fand Olympiakos sofort eine Antwort. Ein später 5:0-Lauf erstickte den letzten ernsthaften Comeback-Versuch endgültig und sorgte dafür, dass die Griechen die Partie souverän nach Hause brachten.
Alec Peters führte Olympiakos mit 17 Punkten an, Sasha Vezenkov kam auf 16 Zähler und fünf Rebounds. Tyler Dorsey steuerte weitere 15 Punkte bei. Für Fenerbahce überzeugten vor allem Tarik Biberovic mit 17 Punkten und sechs Rebounds sowie Talen Horton-Tucker mit 16 Zählern.
Mit dem 79:61-Sieg zieht Olympiakos ins Endspiel der EuroLeague ein und darf weiter vom nächsten europäischen Titel träumen. Fenerbahce hingegen verpasst als Titelverteidiger den Finaleinzug.