27.03.2025
München mit starker zweiter Halbzeit
Der FC Bayern München hat am 32. Spieltag zumindest mal die Qualifikation für das Play-in-Tournament gesichert. Gegen Partizan Belgrad setzten sich die Münchner in einem hartumkämpften Spiel mit 89:74 durch.

Da gleichzeitig auch Mailand gegen Barcelona verlor, haben die Bayern zumindest mal Platz zehn sicher, weil auch Partizan die Bayern nicht mehr einholen kann. Die Serben führten zwar die meiste Zeit, nach der Pause fiel ihnen aber kaum noch was ein. Bester Scorer der Münchner war mal wieder Carsen Edwards (25 Punkte, 9/14 FG), dazu scorten Andreas Obst (11), Vladimir Lucic (11) und Danko Brankovic (10) zweistellig. Für die Gäste verbuchte Carlik Jones (19, 10 Assists) ein Double-Double, während Isaac Bonga (8, 3/10) enttäuschte.
In den ersten Minuten hatten die Gäste, unterstützt von mehreren tausend frenetischen Fans, leichte Vorteile. Die bayerische Defense war in der Zone erneut anfällig, doch das Shotmaking war wie in Barcelona da. Zum Ende des Abschnitts führte Partizan mit sechs Zählern, doch Dreier von Andi Obst und Kapitän Vladimir Lucic sorgten wieder für den Anschluss (21:23).
Das große Problem waren aber wieder die offensiven Rebounds der Gäste, die vor allem im zweiten Viertel schmerzten. Auch Ex-Bayer Isaac Bonga griff ordentlich zu und stellte Mitte des Abschnitts per Dreier auf 26:35 aus Sicht der Gastgeber. Aber wieder schafften es die Gastgeber, sich zu stabilisieren. Edwards traf ein paar schwere Versuche, Lucic zog in der letzten Sekunde ein Foul beim Dreier. Mit 42:44 ging es in die Kabinen.
Und es blieb dabei. Partizan hatte immer einen kleinen Vorsprung, setzte sich aber nicht ab. Die Bayern verteidigten in der Zone etwas besser, die Dreier fielen nun aber nicht mehr. Dafür fanden sie wieder Elias Harris und Edwards zog einige Male in die Zone. Zum Ende hin schlichen sich aber Fehler ein. Partizan zog zu leicht Fouls, Ungenauigkeiten kamen dazu. Bayern kam erst zurück, als der überragende Carlik Jones auf die Bank ging. Mit einem 8:0-Lauf gingen die Münchner wieder in Front, Edwards versenkte mit der Sirene einen Dreier zum 65:63.
Viertelübergreifend war es nun ein 13:2-Run, während Belgrad einfach nichts mehr von draußen traf. Die Bayern verpassten es aber, höher zu führen. Bonga verwarf einige freie Versuche, nur Jones und Ex-Alba-Spieler Sterling Brown konnten scoren. So erhöhte Nick Weiler-Babb mit seinem ersten Field Goal des Abends per Dreier auf 79:70 bei noch knapp vier Minuten auf der Uhr. Jener Weiler-Babb sorgte gut zwei Minuten später für die Vorentscheidung, als er einen weiteren Dreier mit Ablauf der Uhr versenkte (84:72). Danach brannte nichts mehr an.
rar
Der FC Bayern hat damit die Play-ins gesichert und kann mit einem weiteren Sieg in einer Woche bei Maccabi Tel Aviv sogar auf die direkte Qualifikation für die Postseason hoffen. Die Bayern rutschen damit wieder auf Rang fünf und haben einen Sieg Vorsprung auf Rang sieben (Barcelona).