28.12.2025
Erster Heimsieg unter Pesic
Die Basketballer des FC Bayern laufen in der Bundesliga weiter außer Konkurrenz. Gegen den mutigen Aufsteiger aus Trier führte der amtierende deutsche Meister zwar lange, tat sich allerdings schwer, das Spiel zu entscheiden. Das geschah erst in den Schlussminuten.

So hatte Triers Topscorer Jordan Roland (24 PTS, 8/15) seine Mannschaft vor Ende des dritten Durchgangs nochmal in Schlagdistanz gebracht. Nach Ballverlust von Bayerns Voigtmann verkürzte der Guard per Fastbreak-Dunk auf -9. Die Hoffnung der mehreren Hundert mitgereisten Gästefans auf eine Aufholjagd wurde allerdings schnell zerschlagen. Ein 16:4-Lauf distanzierte die Münchner wieder auf über 20 Zähler - die Entscheidung.
Zuvor hatte sich der Underdog lange wacker geschlagen und konnte das hohe offensive Schritttempo der Münchner durchaus mitgehen. Nach Gabriel-Freiwurf ging es mit 25:21 für die Hausherren in die erste Viertelpause.
Nach der Unterbrechung konnten sich die Bayern den ersten zweistelligen Vorsprung herausspielen. Acht schnelle Punkte von Giffey hintereinander stellten die Anzeigetafel auf 33:23. Immer wieder - auch später im Spiel - gelang es den Moselstädtern jedoch, die wichtigen Treffer zu erzielen, um die Partie nicht vorzeitig aus der Hand zu geben. So verwandelte Urald King Mitte des zweiten Viertels zwei bedeutende Dreier in Folge.
Auch die 14-Punkte-Führung der Bayern nach dem Seitenwechsel nahm noch nicht die Spannung aus dem Spiel, weil Roland und Adekunle die Partie im einstelligen Bereich behielten.
Letztlich erwies sich das konzentrierte Spiel der Bayern (nur 3 TO bis zur Pause) sowie deren vielseitiges Scoring (fünf Spieler mit mindestens zehn Punkten) allerdings als überlegen. Mit 39:27 ging auch das Duell an den Brettern klar an das physisch besser aufgestellte Münchner Team.
Bester Scorer der Hausherren, die im Übrigen nun acht BBL-Spiele in Folge gewonnen haben, war Andi Obst mit 15 Zählern.
Julius Ostendorf