19.03.2026
Play-Ins de facto außer Reichweite
Die Chancen auf eine Playoff-Teilnahme waren für die Münchner bereits vorab niedrig. Das 74:87 gegen Dubai scheint das Schicksal nun besiegelt zu haben.

Besonders unterlegen waren die Münchner - die auf David McCormack verzichten mussten - in der Zone, wo man den starken Bigs Dubais nur wenig entgegenzusetzen hatte (59,4%). Dwayne Bacon verwandelte 8/10 Abschlüssen aus dem Zweierbereich und avancierte mit 21 Zählern zugleich zum Topscorer der Gäste.
Dabei waren die Münchner zunächst sehr ordentlich in die Partie gestartet. FCBB-Topscorer Oscar da Silva agierte aggressiv und erzielte sechs seiner zwölf Punkte im Eingangsviertel.
Nach der ersten Viertelpause fand Dubai besser ins Spiel und traf nun die Würfe, die man anfangs nicht verwandeln konnte. Ein Dreier von Justin Anderson erhöhte aus Sicht des EL-Neulings vor der Halbzeit auf +7 (35:42). Der ehemalige NBA-Spieler war es auch, der Andi Obst über die vollen 40 Minuten vor große Probleme stellte. Der Offensivstar der Bayern blieb mit zehn Zählern vergleichsweise unauffällig (4/12).
Das Momentum änderte sich auch nach dem Seitenwechsel erstmal nicht. Dubai ließ nun immer konstanter ihre Qualität aufblitzen und zog nur wenige Zeigerumdrehungen später gar zweistellig davon.
Nach bis zu 17 Punkten Rückstand (51:68) rappelten sich die Hausherren im Schlussdurchgang nochmal auf. Ein 14:4-Lauf ließ die Zuschauer im SAP Garden hoffen. Der starke Kabengele (16, 5/8) unterband mit sechs Punkten in der finalen Phase jedoch jegliche Comeback-Avancen der Bayern.
Für diese ist die EuroLeague-Saison damit so gut wie gelaufen. Chancen auf eine Teilnahme an den Play-Ins bestehen zwar noch rechnerisch, de facto müsste man dafür allerdings alle verbliebenen sechs Spiele gewinnen, während gleich mehrere Teams im Schlussspurt alles verlieren müssten.
jos