09.05.2025
Serie wechselt nun nach San Francisco
Ohne ihren Anführer fehlte den Warriors in Spiel 2 die offensive Struktur - und Minnesota nutzte das gnadenlos aus. Julius Randle dirigierte das Spiel, während Golden State keine Antwort auf die aggressive Defense der Wolves fand.

Mit einem klaren 117:93-Heimsieg gegen die Golden State Warriors haben die Minnesota Timberwolves die zweite Playoff-Runde ausgeglichen. Julius Randle führte sein Team mit 24 Punkten und elf Assists an, während Anthony Edwards nach einer kurzen Verletzungspause 20 Zähler beisteuerte. Entscheidend war der Auftakt: Minnesota eröffnete die Partie mit einem 13:0-Lauf, während Golden State über vier Minuten lang punktlos blieb - am Ende stand das niedrigste erste Viertel (15 Punkte) der Warriors in einem Playoff-Spiel seit 2016.
Stephen Curry fehlte wegen einer Oberschenkelverletzung, was die Offensive der Gäste deutlich lähmte. Ohne ihren Spielmacher verloren die Warriors an Struktur, Wurfgefahr und Führung - und mussten in der Folge auf eine ungewöhnliche Rotation von Coach Steve Kerr vertrauen, der bereits nach 14 Minuten 13 Spieler einsetzte. Zwar sorgten Jonathan Kuminga (18 Punkte) und Trayce Jackson-Davis (15) für Lichtblicke von der Bank, doch defensiv und in der Tiefe fehlten die Mittel gegen Minnesotas physisches Spiel. Jimmy Butler kam auf 17 Zähler.
Dazu kam Frust: Draymond Green kassierte sein fünftes technisches Foul der Postseason, nachdem er Naz Reid mit dem Ellbogen traf - Curry versuchte von der Bank aus zu deeskalieren. Die Serie wechselt nun mit 1:1 nach San Francisco, doch wann der zweimalige MVP genau zurückkehrt, bleibt offen.
sgm
