07.04.2026
Karaban macht sein letztes College-Spiel
Michigan hat sich zum Champion gekrönt und eine beeindruckende March-Madness-Reise vollendet. Im Finale setzten sich die Wolverines in einem intensiven Duell gegen UConn durch.

Die Michigan Wolverines haben sich mit einem 69:63-Erfolg gegen die UConn Huskies zum NCAA-Champion 2026 gekürt. Für Michigan ist es der erste Titel seit 1989 und erst der zweite in der Programmgeschichte. Gleichzeitig beendeten die Wolverines die Dominanz UConns, das auf den dritten Titel in vier Jahren gehofft hatte.
Dabei tat sich Michigan offensiv lange schwer, insbesondere von der Dreierlinie. Erst Mitte der zweiten Halbzeit fiel der erste Distanzwurf - ausgerechnet in einer Phase, in der das Spiel zu kippen drohte. Elliot Cadeau übernahm genau in diesem Moment Verantwortung und führte sein Team mit 19 Punkten an, während Yaxel Lendeborg trotz Knieproblemen 13 wichtige Zähler beisteuerte.
Das Spiel war zudem von Verletzungssorgen auf beiden Seiten geprägt. Lendeborg lief trotz Beschwerden am Knie und Knöchel auf, ebenso wie UConns Guard Solo Ball mit einer Fußverletzung. Ball hatte allerdings früh Foulprobleme und kam nur auf 17 Minuten Spielzeit. UConn fehlte in den entscheidenden Phasen die offensive Konstanz, um das Spiel noch einmal zu drehen.
Für UConn endet damit eine Ära um Alex Karaban, der sein letztes Spiel für die Huskies bestritt. Der Forward war Teil mehrerer Final-Teams, musste sich diesmal jedoch geschlagen geben. Auch der deutsche Big Man Eric Reibe kam kurz zum Einsatz, blieb in fünf Minuten jedoch ohne statistischen Eintrag.
sgm
Michigan hingegen krönt eine bemerkenswerte Entwicklung: Nur zwei Jahre nach einer Saison mit weniger als zehn Siegen stehen die Wolverines nun wieder ganz oben im College-Basketball.