vor 3 Stunden
Trotz Verletzungssorgen
Rasta Vechta hat sich im Pokal-Achtelfinale dramatisch bei den MHP Riesen Ludwigsburg durchgesetzt. Die ersatzgeschwächten Niedersachsen erwischten zunächst einen katastrophalen Start ins Spiel und gerieten mit bis zu 20 Punkten in Rückstand. Ein 16:0-Lauf brachte nach dem Seitenwechsel jedoch die Wende. D'Mitrik Trice avancierte mit einem späten Dreier zum Matchwinner.

Im ersten Viertel hielt Vechta zunächst offensiv noch gut mit. Dann ließ man jedoch einen 11:0-Lauf der Riesen zu, diese zogen somit erstmals zweistellig davon. Durch einen eigenen 5:0-Run konnte Rasta die Führung zum Ende des Viertels jedoch wieder verkürzen.
Zwei Minuten vor Ende des zweiten Viertels war es Youngster Dominik Dolic (10 PTS, 4/7), der mit einem Dreier auf 15 Punkte Rückstand verkürzen konnte. In der Folge erhöhten die Schwaben ihre Führung jedoch erneut und so ging es mit einem 49:29 für Ludwigsburg in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel bekamen die Niedersachsen durch defensive Stopps immer wieder die Gelegenheit, den Rückstand zu verkürzen, und nutzten diese. Durch einen zwischenzeitlichen 10:0-Lauf verkürzte man auf zehn Punkte und zwang Riesen-Coach Carles Duran zur Auszeit. Dreieinhalb Minuten vor Ende des Viertels war es erneut Dolic, der einen wichtigen Dreier traf und auf neun Punkte Rückstand verkürzte. Dieser startete einen 16:0-Lauf, der bis zum Ende des Viertels den Rückstand auf zwei Punkte verkürzte (58:60). Maßgeblich daran beteiligt war Ex-Nationalspieler Tibor Pleiß, der während dieses Runs sieben seiner insgesamt 13 Punkte erzielte.
jsc
Im letzten Viertel entwickelte sich ein äußerst enges Spiel. Rasta verpasste dabei mehrfach die Möglichkeit, auszugleichen. Auch den Riesen gelang es auf der Gegenseite zunächst nicht, die Führung entscheidend auszubauen. So war es Vechta, die knapp 30 Sekunden vor dem Ende durch D'Mitrik Trice (14 PTS, 4/9 Dreier) erstmals seit dem ersten Viertel in Führung ging. Ludwigsburg antwortete schnell mit dem Floater. Abermals war es Trice, der per Dreier die Führung herstellte. Die Riesen ließen ihre letzten offensiven Möglichkeiten jedoch ungenutzt und so vollendete Vechta das Comeback nach 20 Punkten Rückstand.
Neben Trice, Pleiß und Dolic waren für die Gäste auch Matt Lewis (14 PTS, 10 REB) und Armaan Franklin (13 PTS) zweistellig unterwegs. Die Topscorer Ludwigsburgs waren hingegen Darius Perry und Elijah Hughes mit je 14 Zählern.
Am kommenden Samstag geht es für beide Teams mit einem Heimspiel in der BBL weiter. Im Rasta-Dome gastieren dann die Gladiators Trier, während es die Riesen derweil mit den nicht weniger starken Telekom Baskets Bonn zu tun bekommen.
