13.04.2025
29:7 im zweiten Viertel
Die Basketballer von Alba Berlin haben im Rennen um die Playoffs einen Statement-Sieg in Ludwigsburg gefeiert. Damit ziehen die Hauptstädter auch tabellarisch an den Riesen vorbei und schnuppern nach langer Zeit wieder an einem Einzug ins Play-Ins-Turnier der BBL.

Mit jeweils zwölf Siegen in der laufenden Bundesliga-Saison standen sich mit Ludwigsburg und Berlin heute zwei punktgleiche Teams gegenüber. Die Tabellenelften und -zwölften brauchten beide unbedingt einen Sieg, um sieben Spiele vor Saisonende noch wenigstens den Sprung unter die ersten Zehn zu schaffen.
Der Druck war beiden Mannschaften zunächst allerdings nicht anzumerken. Ludwigsburgs Bartolo sowie Albas Schneider wechselten sich nur Sekunden nach Beginn mit Dreiern ab. Es folgte ein intensiver Schlagabtausch und einige Führungswechsel. Drei Minuten vor Viertelende setzten sich die Gäste durch zwei Dreier von Bean und McDowell-White erstmals ab (10:17). Ludwigsburg reagierte und schloss bis zur Sirene auf 17:19 auf.
Das Momentum konnten die Gastgeber allerdings nicht ins zweite Viertel transferieren. Ganz im Gegenteil: Alba spielte nun wie befreit auf und distanzierte den Gegner binnen weniger Minuten auf zweistellige Punkte (20:31). Malte Delow hatte bis zum Seitenwechsel bereits zehn Punkte auf das Scoreboard gebracht. Insgesamt hatten nach 20 Minuten bereits neun Spieler den gegnerischen Korb getroffen. Bei Ludwigsburg ging hingegen fast gar nichts. Elf Ballverluste und 5/24 Dreiern in zwei Vierteln fassen die Leistung ganz gut zusammen. Der Pausenstand von 24:48 die Konsequenz.
Nach dem Seitenwechsel tat sich aus Sicht der Ludwigsburger Zuschauer nicht mehr viel. Alba verwaltete den Vorsprung, soweit nötig. Mit Hermansson, Mc-Dowell-White, Delow (alle 12) und Bean (10) scorten gleich vier Berliner Akteure zweistellig. Thomas und Schneider steuerten jeweils weitere acht Zähler hinzu.
Für die Gastgeber waren Polas Bartolo (13) und Scott (11) die besten Werfer.
Alba Berlin verbessert sich damit zu einer Bilanz von 13-13 und schiebt sich vorbei an Ludwigsburg auf Rang elf. Mit einem Spiel weniger fehlt den Hauptstädtern nun noch lediglich ein Sieg zum Play-In-Spot.
Bereits am Mittwoch geht es für Berlin in der BBL weiter. Hier empfängt man die Telekom Baskets Bonn, die sich ebenfalls noch Hoffnungen auf eine Playoff-Teilnahme ausmalen (ab 20 Uhr/exklusiv bei Dyn). Die Riesen Ludwigsburg sind dagegen erst wieder am Samstag beim bereits feststehenden Absteiger BG Göttingen im Einsatz ().
jos