vor 21 Stunden
Deutsche Gruppe auf den Kopf gestellt
Die Sensation ist perfekt. Mali hat Vize-Europameister Spanien geschlagen und verkompliziert damit die Situation für das DBB-Team. Nach dem deutlichen Sieg gegen Deutschland zeigten die Spanierinnen diesmal einen schwachen Auftritt.

Gerade einmal 16 Stunden Pause hatte die spanische Nationalmannschaft, bevor das zweite Gruppenspiel gegen Mali auf dem Programm stand - und diese kurze Pause war der Mannschaft anzumerken. Gegen die athletischen Afrikanerinnen waren die Ibererinnen zu oft einen Schritt zu spät - Mali spielte gnadenlos die körperlichen Vorteile aus.
Und nach der Pause fielen dann plötzlich auch die Dreier, nach der Pause fielen die ersten vier Versuche in Serie und nachdem die Spanier zur Pause noch knapp vorne waren, stand nun plötzlich eine zweistellige Führung für Mali auf dem Scoreboard. Dieses Loch konnte Spanien nicht mehr stopfen, stattdessen bauten die Außenseiter den Vorsprung weiter aus und brachten diesen auch souverän ins Ziel.
Die fleißigsten Punktesammlerinnen waren wie schon bei der Niederlage gegen Japan Djeneba N’Diaye (19 Punkte) und WNBA-Spielerin Sika Kone (19, 10 Rebounds) mit einem Double-Double. Für Spanien wehrten sich Iyana Martin (18) und Megan DiLeo (16), doch nach der Pause war auch von ihr nicht mehr viel zu sehen. Als Team schoss Spanien nur 4/22 aus der Distanz, Mali machte es deutlich besser (9/22).
Durch den Sieg Malis wird die Gruppe auf den Kopf gestellt und verkompliziert die Situation der deutschen Mannschaft, die um 18 Uhr auf Japan trifft. Ein Sieg ist hier fast schon Pflicht, um nicht Gefahr zu laufen, schon nach der Gruppenphase die Segel zu streichen. Die DBB-Auswahl trifft am Montag im letzten Gruppenspiel auf Mali.
rar