12.02.2026
Bitteres Ende für die Münchner
Beide Teams reisten mit einer Siegesserie und je 12 Erfolgen an - entsprechend groß war die Bedeutung dieses Duells im Playoff-Rennen. Nach einem wilden Shootout mit Dauerdruck von draußen und einer Verlängerung steht Bayern nun deutlich schlechter da.

Giffey gab den Münchnern sofort Energie: acht Punkte in den ersten sechs Minuten, dazu 2/2 Dreier. Trotzdem bekam Maccabi deutlich mehr Abschlüsse (nach dem ersten Abschnitt 26 Würfe gegenüber 11) während Tamir Blatt die Anfangsphase mit einem tiefen Dreier per Brett abschloss. Bayern war im Spiel, musste aber ständig hinterherarbeiten, weil Tel Aviv mehr Possessions bekam.
Der FCB rutschte danach in eine Turnover- und Rebound-Falle: acht Ballverluste in den ersten 13 Minuten und dazu schon der siebte abgegebene Offensivrebound bei 7:30 im zweiten Viertel. Maccabi zog zwischenzeitlich auf 31:20 weg, blieb aber extrem dreierlastig - bei drei Minuten vor der Pause stand Tel Aviv bei 9/15 von draußen, zur Halbzeit sogar bei 12/19. Bayern hielt dagegen, weil Andreas Obst heiß lief (13 Punkte zur Pause).
Mit dem Seitenwechsel wurde es endgültig eine Dreier-Party. Obst traf weiter im Akkord (4 Dreier im dritten Viertel), Maccabi konterte trotz schwacher Zweierquote mit der nächsten Welle von außen (da bereits 16/26 Dreier). Bayern drehte das Spiel kurzzeitig, Justinian Jessup brachte die erste Führung, Obst legte im Fastbreak nach - und Dimitrijevic setzte mit einem wilden Fadeaway-Dreier zum Buzzer das nächste Highlight.
Hinten raus blieb es dramatisch: Hollatz glich per Eckendreier zum 90:90 aus, Obst traf seinen achten Dreier, stand am Ende bei 33 Punkten und schob Bayern wieder nach vorn. Gleichzeitig blieb Blatt bei Maccabi ein Faktor, während David McCormack fast sein Career-High auflegte (17 Punkte), aber in der Overtime mit 2:50 auf der Uhr ausfoulte. Maccabi nutzte das, setzte sich in der Verlängerung ab und gewann schließlich 111:106.
sgm