vor 4 Stunden
Dritter Erfolg in Serie
Sowohl die MHP Riesen Ludwigsburg als auch die VET-CONCEPT Gladiators Trier hatten ihre letzten beiden Partien gewonnen. In Ludwigsburg überrollten die Trierer die Gastgeber zu Beginn, mussten dann aber nochmal zittern - ehe ein Ex-RIESE alles klar machte.

Die MHP RIESEN Ludwigsburg haben nach dem 103:96-Erfolg bei den BMA365 Bamberg Baskets einen Dämpfer kassiert: Gegen die VET-CONCEPT Gladiators Trier musste man sich am Ende mit 80:94 geschlagen geben. Bester Werfer der Ludwigsburger war David Joplin (22 PTS, 10 REB), für Trier scorten Eli Brooks (21 PTS, 8 AST) und Jordan Roland (20 PTS) am besten.
Die Trierer starteten nach dem 98:85-Sieg gegen Science City Jena angeführt von Brooks, der bereits in der ersten Hälfte 13 Punkte und fünf Assists verbuchte, auch im Schwabenland stark und dominierten am offensiven Brett: Folglich stand es nach wenigen Minuten 13:2, da Ludwigsburg sich auch drei schnelle Turnover leistete und selbst aus dem Feld Probleme hatte, sich gute Würfe zu erspielen. Auch defensiv offenbarten die RIESEN Probleme. Nach dem ersten Viertel stand ein 13:29 auf der Anzeigetafel.
Auch im zweiten Viertel lief die Offensivmaschinerie der Gladiators wie geölt, während Ludwigsburg von der Dreierlinie eiskalt blieb. Beim Stand von 18:41 musste RIESEN-Coach Carles Duran erneut eine Auszeit nehmen. Immer wieder versuchten sich die Gastgeber in kopflosen Einzelaktionen, während auch der Trierer Motor nach dem Run zu Beginn des Viertels etwas ins Stocken geriet. Ein Dreier von Darius Perry mit der Sirene zur Pause verkürzte für die Ludwigsburger immerhin auf 27:47 - der erst zweite erfolgreiche Distanzwurf der Gastgeber bei 17 Versuchen.
amw
Aus der Kabine kamen aber die Ludwigsburger deutlich wacher und starteten mit einem 7:0-Lauf. Triers Coach Jacques Schneider nahm folglich eine frühe Auszeit. Durch den physischen Spielstil kam Ludwigsburg wieder auf elf Zähler heran - ehe Scharfschütze Roland per And-One-Dreier das Momentum vermeintlich wieder auf Trierer Seite brachte. Die RIESEN blieben aber dran und ließen den Ball besser laufen als noch vor der Pause.
Es entwickelte sich ein Schlagabtausch auf Augenhöhe, ein Midrange-Jumper vom lange blassen Ish Leggett brachte die Gastgeber wieder auf fünf Punkte heran. Triers Regisseur Brooks erhöhte den Vorsprung mit zwei starken Drives aber wieder in den zweistelligen Bereich. 60:70 stand es vor dem letzten Viertel.
Im Schlussabschnitt pendelte sich die Führung der Gäste dann lange im Bereich rund um die Zehn-Punkte-Marke ein, vier Minuten vor dem Ende brachte Leggett die RIESEN per Drive auf vier Zähler heran. Roland antwortete jedoch per Dreier, fünf Punkte in Serie des Ex-Ludwigsburgers Justin Simon, der mit neun Punkten, neun Rebounds und sechs Steals überzeugte, und ein Distanzwurf von Marco Hollersbacher machten jedoch den Deckel auf den dritten Trierer Sieg in Serie.
Am kommenden Sonntag (15 Uhr) gastieren die MHP RIESEN Ludwigsburg bei den Basketball Löwen Braunschweig. Für die Trierer geht es bereits am Mittwoch (20 Uhr) im ersten internationalen Spiel seit 25 Jahren vor heimischem Publikum gegen den georgischen Vertreter Batumi weiter.
