vor 10 Stunden
Bühner und Geiselsöder von der Bank
Die Portland Fire um das deutsche Duo aus Luisa Geiselsöder und Rookie Frieda Bühner hat die dritte Niederlage in Folge kassiert. Bei Tabellennachbar Los Angeles Sparks kam das neu gegründete WNBA-Franchise in der zweiten Halbzeit unter die Räder.

Noch bis zur Halbzeitpause hatte Portland knapp in Führung gelegen. Fire-Topscorerin Megan Gustafson erzielte zehn ihrer 16 Punkte in den beiden ersten Durchgängen. Nach dem Seitenwechsel kippte das Spiel allerdings, weil sich das Team aus dem Bundesstaat Oregon in den beiden verbleibenden Vierteln satte 13 Ballverluste leistete. Dazu gab man zwölf Offensivrebounds an die Kalifornierinnen ab.
Bei diesen überragten insbesondere die großen Spielerinnen Dearica Hamby (22/12) und Nneka Ogwumike (20/17). Kelsey Plum steuerte 16 Punkte hinzu.
Einen durchwachsenen Abend erlebte indes die deutsche Rookie Frieda Bühner, die drei ihrer zehn Abschlüsse verwandelte und die Partie mit sieben Punkten beendete. Luisa Geiselsöder kam in ebenso 15 Minuten auf vier Punkte (2/4).
Für Portland ist es die dritte Niederlage in Folge, womit das Team ligaweit auf den neunten Platz abgerutscht ist. Anders als in der NBA, wo in jeder Conference exakt acht Teams den Sprung in die Postseason schaffen, qualifizieren sich in der WNBA Conference-übergreifend nur die acht besten Franchises für die Playoffs.
jos