01.10.2025
Sabally und Mercury als Finalgegner bereit
Die Indiana Fever haben sich in den WNBA-Semifinals teuer verkauft, doch in Spiel 5 setzten sich die Las Vegas Aces in eigener Halle durch. Für die Fever endet damit eine überraschend starker Playoff-Lauf, der trotz zahlreicher Rückschläge fast in die Finals geführt hätte.

Die Fever verloren das entscheidende Duell in Las Vegas mit 98:107 nach Verlängerung. Schon in der ersten Halbzeit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit 14 Führungswechseln und 13 Gleichständen, ehe die Aces knapp mit 47:45 vorne lagen. Für Indiana wurde es im dritten Viertel noch schwieriger, als Kelsey Mitchell verletzt ausschied und Aliyah Boston früh mit Foulproblemen kämpfen musste.
Trotz dieser Rückschläge zeigte Indiana großen Kampfgeist. Im Schlussviertel glichen die Fever kurz vor Ende durch zwei Freiwürfe von Odyssey Sims zum 84:84 aus, ehe Boston mit ihrem sechsten Foul vom Parkett musste. In den letzten Sekunden der regulären Spielzeit erzwang Sims mit einem Korb noch die Verlängerung und hielt die Titelverteidigerinnen unter Druck.
In der Overtime übernahmen dann die Aces die Kontrolle. Ein Dreier von Jewell Loyd brachte die Vorentscheidung, während A’ja Wilson (35 Punkte, 8 Rebounds) und Jackie Young (32 Punkte, 10 Assists) die Partie für Las Vegas entschieden. Bei den Fever überzeugte Sims mit 27 Punkten, doch ohne Mitchell und Boston fehlten am Ende die Antworten.
In den Finals kommt es nun zum Duell von MVP A’ja Wilson und den Las Vegas Aces mit Satou Sabally und den Phoenix Mercury.
sgm