vor 5 Stunden
Thunder erreichen Conference Finals
Die Los Angeles Lakers haben sich aus den Playoffs verabschiedet. Zwar bot das Team um LeBron James gegen die Oklahoma City Thunder in Spiel 4 einen großen Kampf, unterlag letztlich aber dennoch mit 110:115.

LeBron James verbuchte mit 24 Punkten (8/18 FG) und zwölf Rebounds ein Double-Double, bester Lakers-Scorer war aber Austin Reaves (27, 8 TO). Produktion bekamen die Lakers auch noch von Rui Hachimura (25, 9/15 FG) und Backup-Center Jaxson Hayes (18). Für OKC überragten hingegen die Guards Shai Gilgeous-Alexander (35, 11/22 FG, 12/15 FT) und Ajay Mitchell (28). Dazu spielte auch Isaiah Hartenstein (5, 10 Rebounds, 5 Assists, 3 Steals) eine wichtige Rolle beim entscheidenden Sieg.
Wie schon so oft in dieser Serie begannen die Lakers gut, in Spiel 4 war es vor allem Reaves, der gut startete. Auch LeBron hatte gegen Ende des ersten Viertels seine Momente, unter anderem blockte der 41-Jährige Hartenstein unter dem Korb und traf einen Fadeaway-Jumper, der den Lakers eine 26:21-Führung bescherte.
Es sollte jedoch für einige Zeit das letzte Field Goal bleiben. Die Lakers verfehlten in der Folge neun Würfe am Stück und garnierten dies mit vier Ballverlusten. Es dauerte über sechs Minuten, bevor die Gastgeber überhaupt wieder scorten (Freiwürfe von James). Die Thunder nutzten dies zu einem 17:0-Lauf. Bei den Thunder fand nun Gilgeous-Alexander besser ins Spiel und stand bei 14 Punkten, doch die Lakers robbten sich langsam wieder heran. Mit 45:49 ging es in die Kabinen, allerdings humpelte nun James, der in der Defense unglücklich auf den Fuß von Mitspieler Jaxson Hayes stieg.
rar
Für die Lakers folgte nun eine kritische Phase und wieder gab es Turnover-Probleme. OKC zog aber nicht komplett davon, weil James und Hachimura ihre Dreier trafen. SGA und Mitchell waren zwar kaum zu stoppen, doch die Lakers konnten in Sachen Scoring mithalten. L.A. lag zwar zeitweise mit zwölf Punkten hinten, doch erspielte sich dann tatsächlich wieder eine Führung, auch weil Hartenstein bei OKC in Foulproblemen steckte. Jaxson Hayes setzte mit einem wilden Putback den Schlusspunkt des Abschnitts, mit 84:80 ging es in das Schlussviertel.
Hartenstein holte sich schnell ein weiteres Foul ab, diese Länge fehlte den Gästen nun wieder sichtbar. So ging Coach Mark Daigneault ins Risiko und brachte den Deutschen mit fünf Fouls schnell zurück. Es zahlte sich aus, Jared McCain glich per Dreier aus, Mitchell ließ Mitte des Abschnitts ein And-1 folgen. Dazu verwandelte SGA zwei Jumper am Stück, doch LA. konterte jeweils umgehend.

Es war nun ein Shootout, Hachimura verkürzte per Vierpunktspiel 100 Sekunden vor Schluss wieder auf zwei Zähler Differenz (107:109). Endlich gelang ein Stop und als Marcus Smart einen Drive mit Foul zur Führung abschloss, kochte die Arena. OKC konterte aber erneut, Hartenstein fand wieder Holmgren unter dem Korb. James vergab dagegen einen schweren Floater und SGA stellte von der Linie auf drei Zähler Abstand. Reaves vergab den möglichen Dreier zum Ausgleich, Mitchell machte von der Linie alles klar.
Für die Lakers ist damit Schluss, während die Thunder die ersten Champions seit den Warriors 2018 sind, die nach einer Meisterschaft wieder die Conference Finals erreichen. Der Gegner dort ist noch unbekannt, zwischen den San Antonio Spurs und den Minnesota Timberwolves steht es derzeit 2-2.
