vor 16 Stunden
Deutsche Gruppe
In der deutschen Gruppe hat Japan ein erstes Ausrufezeichen gesetzt. In einem engen Spiel gegen ein starkes Mali setzte sich der Asienmeister mit 102:97 durch.

Grundlage dafür war eine überragende Vorstellung aus der Distanz. Die Japanerinnen trafen über 40 Minuten satte 20 Dreier und beendeten die Partie mit einer überragenden Dreierquote von 57 Prozent. Es war ein WM-Rekord, der Alte stand bei 18 Triples von Australien (2022) und Japan (1994). So konnten die Asiatinnen die massiven körperlichen Nachteile ausgleichen.
Überragende Spielerin war Saki Hayashi, die mit neun verwandelten Dreiern einen neuen WM-Rekord aufstellte. Dafür brauchte sie nur 15 Versuche, alle ihre 27 Punkte kamen von draußen. Am Ende trafen aber auch die Kolleginnen, knapp eine Minute vor Schluss verwandelte Maki Takada (14 Punkte) den 20. Dreier des Spiels, was sich wie die Vorentscheidung anfühlte (101:95).
Mali führte noch im dritten Viertel mit bis zu zehn Zählern, ging dann aber im Dreierregen der quirligen Japanerinnen unter. Zuvor hatte vor allem die WNBA-Spielerin Sika Kone (Atlanta Dream) in der Zone dominiert. Die 24-Jährige legte mit 21 Punkten, zehn Rebounds und fünf Assists ein Double-Double auf, ließ in der Schlussphase jedoch einige leichte Abschlüsse liegen.
Beste Scorerin der Afrikaner war Njeneba N’Diaye, die 22 Punkte erzielte und ebenfalls fünf Dreier verwandelte. Dazu kam auch Aminata Sangare auf 22 Zähler und acht Rebounds. Japan ist bereits morgen der nächste deutsche Gegner, vermutlich geht es da bereits darum, wer sich zumindest Platz zwei in der Gruppe sichern kann, sollte Deutschland später nicht gegen Spanien gewinnen.
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