vor 12 Stunden
26-Punkte-Führung fast verspielt
Italien hat ein Monster-Comeback verpasst und muss die Koffer packen. In der Qualifikationsrunde unterlag der Vize-Europameister gegen Australien mit 80:82.

Was für eine Aufholjagd in Italien, die letztlich nicht belohnt wurde. Australien führte im dritten Viertel mit bis zu 26 Punkten, doch die Italienerinnen stürmten noch einmal zurück und gewannen den Schlussabschnitt mit 31:13 und glichen die Partie in der Schlussphase sogar noch einmal aus (77:77).
Die Opals konterten durch einen Drive von Zitina Aokuso auf der Gegenseite und führten acht Sekunden vor dem Ende wieder mit vier Zählern, als Alex Wilson von der Freiwurflinie eiskalt blieb. Italien war aber noch nicht geschlagen, Vittoria Blasigh traf einen tiefen Dreier und Topscorerin Isobel Borlase (30 Punkte, 7/13 FG, 14/16 FT) ließ für Australien noch einen Freiwurf liegen.
Italien blieben gut vier Sekunden, um über das Feld zu stürmen und Francesca Pasa bekam sogar noch einen anständigen Drive zustande, doch der Ball tänzelte über den Ring und fiel wieder heraus. Statt Verlängerung jubelte Australien, die ohne die verletzte Alanna Smith nun im Viertelfinale auf Spanien treffen.
Zweistellig punktete für das Team von Sandy Brondello, der Frau von Bundestrainer Olaf Lange, Steph Talbot (14, 9 Rebounds). Für Italien, die schon in der Gruppenphase die USA am Rande der Niederlage hatten, war (23, 8/17 FG) die auffälligste Spielerin.
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