29.09.2025
Boston und Mitchell übernehmen Verantwortung
Die Indiana Fever haben die Las Vegas Aces mit 90:83 geschlagen und damit die Halbfinal-Serie in der WNBA auf 2:2 ausgeglichen. Ein starkes Duo um Aliyah Boston und Kelsey Mitchell sowie ein kurioser Fehler in der Schlussphase brachten den Fever den dritten Sieg in einem Do-or-Die-Spiel in Folge.

Boston dominierte in der Zone und beendete die Partie mit 24 Punkten und 14 Rebounds, während Mitchell mit 25 Zählern die beste Scorerin war. Unterstützung kam von Odyssey Sims (18 Punkte), die in den letzten Minuten wichtige Freiwürfe verwandelte. Indiana übernahm im zweiten Viertel mit einem 11:2-Lauf die Kontrolle und ging mit einer 46:38-Führung in die Pause. Von da an gaben die Fever die Führung nicht mehr ab.
Die Aces konnten sich einmal mehr auf A’ja Wilson verlassen, die mit 31 Punkten ihr 17. Playoff-Spiel über der 30-Punkte-Marke hinlegte und dabei die 1.000-Punkte-Marke in ihrer Postseason-Karriere durchbrach. Jackie Young (18 Punkte, 9 Assists) und Chelsea Gray (12 Punkte) sorgten für Entlastung, doch insgesamt fehlte die offensive Tiefe.
Für die Entscheidung sorgte eine Szene 30 Sekunden vor Schluss: Aces-Coach Becky Hammon nahm eine Auszeit, obwohl ihr Team keine mehr hatte. Das daraus resultierende technische Foul brachte Indiana einen zusätzlichen Freiwurf und den Ballbesitz. Die Fever bauten den Vorsprung auf 87:77 aus und ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen.
Damit kommt es in der Nacht auf in Las Vegas zum entscheidenden Spiel 5. Der Sieger trifft im Finale auf die Phoenix Mercury um Satou Sabally, die sich in ihrer Serie gegen Minnesota bereits durchgesetzt haben.
kon