vor 7 Stunden
Turnover-Flut bringt Rockets in die Spur
Die Los Angeles Lakers wollten die Serie früh entscheiden, stattdessen folgte ein kompletter Einbruch. Die Houston Rockets nutzten die Schwächen gnadenlos aus und halten die Serie damit am Leben.

Die Los Angeles Lakers begannen die Partie zunächst solide und erspielten sich früh eine kleine Führung. Vor allem LeBron James (10 Punkte, 9 Assits) setzte erste Akzente, und auch die Offensive funktionierte noch halbwegs. Doch schon im ersten Viertel kippte das Spiel langsam, als Houston die Intensität in der Defense erhöhte. Sie zwangen die Lakers zu Fehlern und übernahmem gegen Ende des Abschnitts die Kontrolle.
Im zweiten Viertel wurden die Probleme der Lakers immer deutlicher. Ballverluste häuften sich, Würfe von außen fielen kaum und Houston nutzte jede Unsicherheit konsequent aus. Insgesamt leistete sich Los Angeles 23 Turnover, daraus generierten die Rockets 30 Punkte. Gleichzeitig trafen die Lakers desaströs aus der Distanz (5/22 Dreier). Zur Halbzeit hatte sich ein klarer Rückstand aufgebaut (48:56).

Nach der Pause entschieden die Rockets die Partie endgültig. Angeführt von Amen Thompson (23 Punkte, 7 Assists) und (19, 6 Rebounds) baute Houston den Vorsprung schnell weiter aus. Die Lakers fanden offensiv kaum Lösungen, während defensiv wenig Zugriff vorhanden war. Ein weiterer Rückschlag folgte mit der Disqualifikation von (Topscorer mit 19, 10 Rebounds) nach einem Flagrant-2-Foul und der Rückstand wuchs auf über 20 Punkte an.
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Im Schlussviertel war die Partie früh durch. Die Lakers konnten den Rückstand nicht mehr verkürzen und nahmen schon mehrere Minuten vor Schluss ihre Starter vom Feld. Houston spielte die Partie souverän zu Ende und belohnte sich.
Während Houston seine Chance nutzt und ein Sweep verhindert, müssen die Lakers nach diesem schwachen Auftritt reagieren. Die Serie geht nun zurück nach Los Angeles.
