29.01.2026
Israelis erzielen nur 64 Punkte
Die Basketballer des FC Bayern haben ihren Aufwärtstrend in der EuroLeague auf beeindruckende Art und Weise fortgesetzt. Gegen Tabellenführer Hapoel dominierte der deutsche Meister an beiden Enden.

Dabei waren die Israelis, die erstmals als Gastgeber für die Münchner fungierten, mit 26 Punkten durchaus gut ins Spiel gekommen. Dafür sorgte das Tandem aus Vasilije Micic (13 PTS) und Dan Oturu, die allein für 19 Zähler sorgten. Bei letzterem sollten danach allerdings keine Zähler mehr hinzukommen.
Auf bayerischer Seite blieb Nationalspieler Andi Obst zunächst völlig kalt und verfehlte im ersten Durchgang alle fünf Würfe. Seine ersten Zähler aus dem Spiel heraus sollte der Scharfschütze gar erst kurz vor dem Kabinengang erzielen. Per Dreier glich er zunächst bei 39 Punkten das Spiel aus und scorte daraufhin noch vier weitere Zähler, die die Münchner Pausenführung besiegeln sollten (39:43).
Nach dem Seitenwechsel setzten die Gäste ihr Momentum fort, wobei sie dem EuroLeague-Neuling insbesondere den Dreier zu erschweren wussten. Hapoel verwandelte lediglich 4/29 aus der Distanz, darunter über 20 Misserfolge nacheinander bis zur Schlusssirene.

Angeführt von Topscorer Isaiah Mike (16 PTS) gelang den Münchnern viertelübergreifend ein überragender 7:29-Lauf. Die Menora Mivtachim Arena wirkte wie zeitweise wie erstarrt von dem Spielverlauf, der den FCBB noch vor dem Schlussviertel auf +15 distanzierte.
Ein Aufbäumen im Schlussviertel blieb aus Sicht der Gastgeber aus. Stattdessen sorgten die Bayern früh für klare Verhältnisse. Hapoel war gar mit Pfiffen der eigenen Anhänger konfrontiert.
jos
Für das Team von Trainerlegende Dimitrios Itoudis ist es bereits die zweite ernüchternde EuroLeague-Niederlage in Folge. Erst in der vergangenen Woche hatte man einen 27-Punkte-Vorsprung gegen Partizan Belgrad abgegeben. Die Bayern dürfen sich hingegen für eine - insbesondere defensiv - starke Leistung zurecht feiern. Es ist erst der zweite Auswärtssieg in der laufenden Saison.