vor 4 Stunden
Towers weiter erst einmal siegreich
Die Rostock Seawolves haben Revanche an den Veolia Towers Hamburg genommen. Gut drei Wochen nach der Pokal-Niederlage an gleicher Stelle, setzten sich die Rostocker mit 91:84 in der Hansestadt durch.

Rostock feiert somit den zweiten Saisonsieg nach zuletzt zwei knappen Auswärtsniederlagen in Ludwigsburg und Braunschweig. Dabei fielen die Dreier erneut nur mäßig, doch defensiv wurde ordentlich gearbeitet und für die meiste Zeit des Spiels waren die Gäste zweistellig vorne.
Die Seawolves hatten vor allem an den Brettern klare Vorteile (53:34), hier arbeitete Owen Klassen (11 Punkte, 9 Rebounds) wie so oft vorbildlich. Die besten Scorer waren Zach Copeland (16, 7 Rebounds, 6 Assists) und der Ex-Hamburger Johnathan Stove (15), der unter anderem zum Ende des ersten Viertels einen schweren Floater durch die Reuse brachte (13:21).
Zu Beginn war es auf beiden Seiten sehr zäh, zusammengerechnet verfehlten die ersten 14 Dreier das Ziel, bevor Osaro Rich (9) für die Towers den Bann brach. Wirklich besser wurde es in der Folge aber nicht, ohne Dreier waren die Hamburger gegen die physischen Gäste deutlich im Nachteil. Als Team verwandelten die Gastgeber gerade einmal 36 Prozent aus dem Feld.
Beste Scorer waren Kenny Ogbe (16, 3/5 Dreier) und der Franzose Mathys Kangudia mit 14 Zählern, wirklich effizient war der Guard dabei aber nicht (3/10 FG). Im Schlussviertel drückten die Gastgeber den Rückstand noch einmal in den einstelligen Bereich, allerdings ließ sich Rostock nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. Copeland beseitigte mit einem akrobatischen Layup 30 Sekunden vor dem Ende endgültig die letzten Zweifel, es half auch nicht, dass die Towers am Ende noch drei Dreier in Serie verwandelte.
rar
Die Hamburger bleiben mit nur einem Sieg aus vier Spielen im Keller der Bundesliga kleben, während Rostock sich erst einmal ins Mittelfeld schiebt. Die Seawolves empfangen am Dienstag im EuroCup den lettischen Vertreter Rigas Zelli, bevor am Samstag Würzburg in die Stadthalle kommt. Die Towers reisen einen Tag später nach Frankfurt zu den Skyliners.
