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    easyCredit BBL 2026/27, 7. Spieltag
    Phoenix Hagen
    HAGHagenPhoenix Hagen
    74
    :
    100
    25:25 / 13:31 / 15:25 / 21:19
    SC RASTA Vechta
    VECVechtaSC RASTA Vechta

    vor 12 Stunden

    Aufsteiger Hagen ohne Chance

    Überragendes Kuhse-Comeback: Vechta vermiest Hagens Banner-Party

    Rasta Vechta ist beim Comeback von Spielmacher Tommy Kuhse einen kleinen Befreiungsschlag gelungen. Bei Aufsteiger Phoenix Hagen fuhren die Niedersachen einen deutlichen und nie gefährdeten Sieg ein.

    Tommy Kuhse war umgehend Topscorer bei seinem Comeback für Vechta.
    Tommy Kuhse war umgehend Topscorer bei seinem Comeback für Vechta. IMAGO/Contrast

    Tommy Kuhse ist zurück und prompt konnte Rasta Vechta einen deutlichen Sieg einfahren. Der Spielmacher hatte in den ersten sechs Saisonspielen verletzt passen müssen, in dieser Zeit hatten die Niedersachsen nur ein Spiel nach Verlängerung gewinnen konnte. In Hagen war der US-Amerikaner sofort der beste Mann auf dem Feld (24 Punkte, 7/11 FG, 7 Assists) und versaute Phoenix somit auch die Feier. Die Westfalen hatten vor der Partie ihr Meisterbanner für den Titel in der ProA unter die Hallendecke gezogen.

    Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel gab es aber nicht mehr viel zu lachen, mit 13:31 gab der Aufsteiger den zweiten Abschnitt ab und kassierte in 20 Minuten satte 56 Punkte. Allein im zweiten Viertel traf Vechta fünf Dreier und führte schon da mit bis zu 19 Zählern.

    Besserung gab es aber auch nach dem Wechsel nicht. Vechta traf weiter seine Dreier und machte fast keine Fehler (nur 4 TO nach drei Vierteln). Hier half natürlich Kuhse, aber es zeigte sich auch, wie viel mehr Qualität Vechta im Kader hat, wenn es keine Verletzungen gibt. Hagen fehlten dagegen Spielmacher Marcus Graves (Knie) und Adam Kunkel (Erkältung), das konnte der Aufsteiger mit seiner Neun-Mann-Rotation nicht ersetzten. Dazu kam, dass Kapitän Fabian Bleck im vierten Viertel auch noch umknickte und in Richtung Kabine humpelte.

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    Vechta knackt 100 Punkte

    Auffälligster Spieler der Gastgeber war noch Center Cameron Krutwig (13, 9 Rebounds), dazu hatte Spielmacher Bjarne Kraushaar (22, 5/8 Dreier, 7 Assists) ein paar gute Momente im Schlussviertel, als das Spiel schon entscheiden war (13 PTS). Bei Vechta punkteten neben Kuhse auch noch Matt Lewis (18), Justin Edler-Davis (14, 9 Rebounds) und Armaan Franklin (15) zweistellig, dazu rundete Oldie Tibor Pleiß (11, 10 Rebounds) die starke Starting Five ab.

    Nach diversen Einsätzen unter der Woche hat Vechta nun mal über eine Woche Zeit, um sich das kommende Heimspiel gegen Chemnitz vorzubereiten. Durch die Sieg verlassen die Niedersachsen vorübergehend mal die Abstiegsplätze. Einen Rang davor steht Phoenix Hagen, die kommenden Freitag zum deutschen Meister Alba Berlin reisen. Im ersten Spiel des Tages (ein Nachholspiel) hatte sich Frankfurt in Jena dank einer starken zweiten Halbzeit durchgesetzt.

    rar