12.09.2025
Griechenland völlig von der Rolle
Die Türkei ist Deutschland ins EM-Finale gefolgt. Gegen Griechenland zeigte die Türkei eine exzellente Vorstellung und setzten sich gegen das Team von NBA-Superstar Giannis Antetokounmpo mit 94:68 durch.

Es war eine Machtdemonstration der Türken, die Giannis Antetokounmpo bei gerade einmal zwölf Punkten (6/13 FG) und zwölf Rebounds hielten. Der frühere NBA-MVP leistete sich zudem fünf Ballverluste. Stattdessen dominierte für die Türkei Alperen Sengün (15, 5/15 FG; 12 Rebounds, 6 Assists) nach schwachem Start, stark waren auch Topscorer Ercan Osmani (28, 11/15, 6/8 Dreier), Shane Larkin (14) sowie Cedi Osman (17).
Die Türkei überrannte ihren Gegner in der ersten Halbzeit. Griechenland unterliefen zwölf Ballverluste, woraus die Türken 17 Punkte generierten. Dabei spielte es keine Rolle, dass Sengün seine ersten acht Würfe vergab und erst per Dunk nach 13 Minuten im Fastbreak scoren konnte. Sechs Assists waren es dennoch in den ersten 20 Minuten.
Profiteur war unter anderem Ercan Osmani, der alle seine vier Dreier traf und schon bei 14 Zählern stand. Antetokounmpo tat sich dagegen schwer, oft kam der Superstar der Milwaukee Bucks auch gar nicht an den Ball, weil die griechischen Guards ihm nicht die Bälle servieren konnten. Die Türkei führte schon Mitte des zweiten Viertels mit bis zu 20 Punkten, es ging mit 49:31 in die Kabinen.
rar
Die Griechen wurden nach dem Wechsel zwar etwas besser, doch die Türkei geriet nicht mehr in Gefahr, dieses Spiel zu verlieren. Der Vorsprung pendelte sich bei 20 Zählern ein, während die Hellenen durch Kostas Antetokounmpo oder Kostas Sloukas durch diverse Frustfouls auffielen. Letztlich fanden die Griechen nie Zugriff und bekamen Giannis viel zu selten in gute Positionen, am Ende wurde es dann richtig deutlich.
Die Türkei trifft damit am Sonntag um 20 Uhr im Finale auf Deutschland und bekommt damit nach 2001 die zweite Chance, um den EM-Titel zu gewinnen. Griechenland tritt dagegen schon vier Stunden früher im Spiel um Bronze auf Finnland.