09.03.2026
18:2-Lauf kommt zu spät
Die MLP Academics Heidelberg haben im Kampf um den Klassenerhalt einen wichtigen Sieg eingefahren. Bei den VET-CONCEPT Gladiators Trier setzten sich die Badenser mit 71:69 durch.

Damit gewannen die Heidelberger erstmals unter dem neuen Coach Carlo Finetti erstmals ein Spiel und fuhren den sechsten Saisonsieg ein. Dadurch rutscht Heidelberg auf einen Sieg an den Syntainics MBC heran, der den letzten Nicht-Abstiegsplatz belegt.
In Trier war diesmal die Verteidigung das Fundament für den Erfolg, die Gäste erzwangen gegen den Aufsteiger zahlreiche Ballverluste (24) und konnten zumindest auch das Tempo der Partie kontrollieren. Die Gastgeber mussten viel im Halbfeld spielen, das ist nicht die Stärke der Mannschaft von Jacques Schneider. Dazu wurde auch eine kribbelige Phase nach der Pause überlebt, als Trier die ersten fünf Punkte nach dem Wechsel erzielte und auf vier Zähler Rückstand verkürzte.
Dreier von D.J. Horne (11 Punkte, 4/18 FG) sorgten für Entlastung und dazu ließ man selbst über fast sechs Minuten keinen einzigen Punkt zu. Gesichert war der Sieg aber noch nicht, dank Clay Goillozet (6) und Maik Zirbes (9, 12 Rebounds) legten die Gastgeber noch einmal einen 18:2-Lauf hin. Diesen schloss Zirbes 34 Sekunden vor Schluss per Leger ab (69:71), doch als Trier tatsächlich die Chance auf den Ausgleich bekam, beging Neuzugang Gerald King einen Schrittfehler.
Passend dazu vergab Ryan Mikesell auf der Gegenseite die beiden Freiwürfe, doch 3,7 Sekunden waren für Trier zu wenig, um noch einen vernünftigen Wurf zu bekommen. Dass Trier überhaupt eine Chance auf den Sieg bekam, war ob der schwachen Dreierquote (2/26 3P) bemerkenswert. Es dauerte 22 Minuten, bevor ein Dreier mal fiel (zuvor 0/12).
Für die Gäste war Mikesell (18) bester Scorer, dazu gefiel Michael Weathers (13, 6 Assists), der in der zweiten Halbzeit mit Oberschenkelproblemen auf die Zähne biss. Bei Trier waren Marten Linßen und Steven Ashworth die besten Scorer. Trier fällt durch die Niederlage auf Rang neun zurück, hat aber weiterhin vier Punkte Vorsprung auf den ersten Nicht-Play-In-Spot.
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