13.12.2025
Achter Erfolg im zehnten Spiel
Die VET-CONCEPT Gladiators Trier bleiben das Team der Stunde. Gegen die Telekom Baskets Bonn setzten sich die Moselstädter mit 102.98 durch, brauchten dafür aber auch eine Verlängerung.

In der regulären Spielzeit nahmen sich beide Teams nicht viel, im vierten Viertel führte aber zumeist Trier. Erst als Grayson Murphy zwei Dreier in Serie verwandelte, waren kurz vor Schluss plötzlich die Bonner vorne. Die Führung hielt aber nur wenige Sekunden, Jordan Roland traf den tiefen Dreier zum Ausgleich (89:89). Danach verpasste Trier aber den vorzeitigen Sieg, sowohl Marten Linßen als auch Marco Hollersbacher vergaben mögliche Tip-Ins.
Dafür taute in der Extraschicht auch der bisherige Team-MVP Eli Brooks auf. Zuvor hatte der Spielmacher mit Foulproblemen gekämpft und keinen Rhythmus gefunden. Und in der Verlängerung? Ein 8:1-Lauf der Gastgeber, bei dem Brooks einen Dreier und einen Drive beisteuerte.
Bonn erzwang erst zum Schluss noch einmal Ballverluste und verkürzte elf Sekunden vor dem Ende wieder auf 98:99. Murphy vergab schließlich für Bonn aber die Chance auf die zweite Verlängerung, während Center Linßen (13, 7 Rebounds) von der Linie mit einem erfolgreichen Freiwurf alles klar machte.
Für Trier war Roland der beste Scorer, dazu gefielen vor allem Nolan Adekunle und Clay Guillozet mit je 18 Punkten Für die Gäste war Murphy (24, 10/19) der fleißigste Punktesammler, dazu halfen auch Alijah Comithier (18) und Tylan Birts (16).
Durch den Sieg übernimmt Trier zumindest für knapp 24 Stunden wieder die Tabellenführung in der Bundesliga, der Aufsteiger hat acht von zehn Spielen für sich entschieden. Bonn bleibt mit einer Bilanz von 6-5 vorläufig auf einem Playoff-Platz, hat aber teilweise drei Spiele mehr als die Konkurrenz.
rar