04.01.2026
Gladiators erklimmen Rang drei
Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge sind die Gladiators Trier zurück auf der Siegerstraße. Nach schwierigem Start ins Spiel drehten die Moselstädter bereits im zweiten Viertel die Partie gegen wurfschwache Ulmer. Brooks-Ersatz Steven Ashworth überzeugte in seinem Debüt.

Mit fünf Siegen in Serie galten die formstarken Ulmer durchaus als Favorit vor dem Duell mit den Gladiators Trier. Das lag auch daran, dass der Aufsteiger selbst die zurückliegenden drei Duelle am Stück verloren hatte. Wohlgemerkt: Allesamt seit dem überraschenden Abgang von Routinier Eli Brooks. Unter der Woche präsentierten die Moselstädter in G-League-Guard Steven Ashworth schließlich einen Nachfolger.
Beim Duell gegen Ulm sollte der US-Amerikaner allerdings vorerst von der Bank kommen. In seiner Abwesenheit erwischten die Gäste den deutlich besseren Start ins Spiel. Nach gerade einmal zweieinhalb Minuten vollendete Mark Smith per Leger erfolgreich einen 12:3-Lauf zum Auftakt. Es dauerte allerdings nicht lang, ehe Trier sich immer besser ins Spiel kämpfte. Mitte des zweiten Viertels erzielte Adekunle acht schnelle Zähler in Folge und brachte die Gastgeber in Front. Dann zeigte auch Neuzugang Ashworth (13 PTS, 7 AST), warum er geholt wurde: In den finalen Minuten vor der Halbzeitpause verteilte der neue Aufbauspieler gleich vier Assists nacheinander. Mit +12 ging es in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich an diesem Verlauf nur wenig. Trier blieb offensiv brandgefährlich und überzeugte mal wieder durch sein hohes Tempo und gefährliches Shooting von draußen (10/18 Dreier). Genau in letzterem Punkt versagte Ulm auf ganzer Linie. Auch deshalb blieb ein finaler Lauf bis zur Schlusssirene aus.
Julius Ostendorf