vor 1 Stunden
Alba ohne Mattisseck und Agbakoko zahnlos
Die Vet-Concept Gladiators Trier werden ihren gesteigerten Ansprüchen gerecht. Im Duell mit Meister Alba Berlin haben die Moselstädter ein weiteres Ausrufezeichen gesetzt. Dabei lagen sie über die komplette Spielzeit vorn. Am Ende wurde es deutlich.

Trier kam bereits mit heißem Händchen ins Spiel und rannte mittels 10:0-Lauf den Gästen davon. Eli Brooks steuerte allein fünf Zähler zu dem Run hinzu. Es dauerte knapp vier Minuten, ehe Jordan Ford die ersten Zähler für Alba auf die Anzeigetafel brachte.
Im zweiten Durchgang fanden die Hauptstädter dann bessere Antworten auf die Trierer Offensive. Angeführt von den beiden US-Amerikanern Ford und Angel gelang es, den Rückstand schrittweise zu verkürzen. Ersterem gelang kurz vor der Halbzeitpause sogar der Ausgleich (47:47), wenngleich Simon per And-One den Pausenstand markierte.
In der zweiten Hälfte war es dann Berlins Offensive, der die Ideen ausgingen. Exemplarisch dafür: Über die gesamte Partie kamen satte 35 Würfe aus der Distanz, bei einer überschaubaren Trefferquote von 31 Prozent. Auch in der Zone fehlte es dem Team von Meistertrainer Pedro Calles an Leichtigkeit (41%). Dafür mitverantwortlich war auch Matchwinner EJ Onu. Der Center dominierte mit 18 Punkten und zehn Rebounds unter den Brettern. Das Fehlen des weiterhin verletzten Norris Agbakoko war auf Seiten Alba Berlins offensichtlich.
19 der nächsten 23 teamübergreifenden Punkte gingen auf das Konto der Hausherren. Dabei kam Trier über das Kollektiv: Fünf Spieler zweistellig, neun mit mindestens fünf Zählern.
jos
In den Schlussminuten wurde es dann nochmal richtig deutlich. Roland, Hollersbacher und Krimmer verschossen die letzte Munition von Downtown und die Marke von +20 Punkten war ebenfalls gerissen. Auch auf Berliner Seite scorten fünf Spieler zweistellig. Neben Ford (15) und Angel (14/8) waren das Joe Wieskamp (12), Jack Kayil (11/5 AST) und Malte Delow (11/9).
Beide Teams sind unter der Woche international gefordert. Im Europe Cup geht es für Trier zu Promitheas Patras. Alba Berlin empfängt in der BCL dagegen Igokea Aleksandrovac.
