14.12.2025
Swope dreht im Schlussviertel auf
Frankfurt und Jena kamen im Vorfeld mit Niederlagen im Gepäck in die Partie. Am Ende waren es die Skyliners, die den Trend wenden konnten und Science City mit 79:70 bezwingen konnten.

Weiterhin ohne ihre etatmäßigen Center Jaedon LeDee und Great Osobor verlagerte sich das Spiel von Beginn an auf die Guard- und Flügelpositionen. Ein Umstand, mit dem die Hausherren zunächst deutlich besser zurechtkamen. Frankfurt erwischte einen Traumstart, nutzte Ballverluste der Gäste konsequent aus und setzte sich früh auf 13:1 ab (5. Minute). Jena wirkte im ersten Viertel unsortiert, leistete sich zahlreiche einfache Fehler und lag nach zehn Minuten bereits mit 14:25 zurück.
Mit zunehmender Spielzeit fanden die Thüringer jedoch besser in die Partie. Angeführt von Eric Washington und Tavian Dunn-Martin stabilisierte sich die Defensive, auch im Rebound arbeitete Jena nun konsequenter. Der Lohn: ein 16:5-Lauf, der zum Ausgleich führte (30:30, 17.). Frankfurt fing sich rechtzeitig und rettete eine knappe 37:34-Führung in die Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel rückte Till Pape zunehmend in den Fokus. Der Power Forward nutzte seine Vorteile in Korbnähe clever aus, setzte mit starker Fußarbeit Akzente und hielt Frankfurt konstant in Front. Jena blieb durch Treffer von Joe Wieskamp in Schlagdistanz, konnte die Gastgeber aber nicht entscheidend unter Druck setzen. Auch, weil Ballverluste immer wieder eigene Läufe ausbremsten. Vor dem Schlussviertel lag Frankfurt mit 59:54 vorne.
Im letzten Abschnitt kippte die Partie endgültig zugunsten der Skyliners. Während Jena weiter um Rhythmus rang, brachte Isaiah Swope von der Bank die nötige offensive Durchschlagskraft. Elf seiner insgesamt 17 Punkte erzielte der Guard im Schlussviertel und sorgte damit für die Vorentscheidung. Frankfurt blieb defensiv aufmerksam, zwang Jena zu weiteren Fehlern und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen.
Lukas Hetterich