04.09.2025
Les Bleus muss trotzdem zittern
Zum Auftakt des Donnerstags hat Frankreich ein Ausrufezeichen im Kampf um den Gruppensieg gegen Island gesetzt. Bosnien hat derweil Georgien in einem echten Krimi besiegt.

Die Franzosen machten schon im ersten Viertel klar, dass sie gegen den Underdog nichts dem Zufall überlassen wollten. Schon nach den ersten zehn Minuten war das Spiel im Grunde entschieden, mit 36:9 ging es in die erste Viertelpause.
Anschließend verwaltete Les Bleus den Vorsprung gekonnt, viele der Starspieler bekamen so ihre wohlverdiente Pause nach der anstrengenden Gruppenphase. Aber auch die zweite Garde setzte sich Stück für Stück weiter ab, vor dem Schlussviertel stand es bereits 90:46.
Erfolgreichste Punktesammler des Nachmittags waren Zaccharie Risacher (15) und der Isländer Martin Hermannsson von Alba Berlin.
Durch den Sieg hat Frankreich sich die beste Ausgangslage verschafft, am Ende könnte es aber trotzdem nur für Platz drei reichen. Sollten Israel und Polen ihre Spiele gewinnen, würden sie die Franzosen überholen.
Die zweite Partie der frühen Spiele war dagegen deutlich spannender. Bosnien führte das gesamte Spiel über, im Schlussabschnitt schlug dann aber die Stunde der Georgier, die in Person von Kamar Baldwin mit acht Minuten auf der Uhr den Ausgleich schafften.
gfr
Anschließend blieb es eng. Bosnien konnte sich zunächst wieder absetzten, setzte aber einige Angriffe in den Sand, sodass es ein 6-Punkte-Spiel mit einer Minute auf der Uhr war. Am Ende behielt Bosnien aber die Nerven und sicherte sich, angeführt von Superstar Jusuf Nurkic (15 Punkte, 11 Rebounds), den Sieg.
Durch den Erfolg steht Bosnien auf jeden Fall in der Runde der letzten Sechzehn, während Georgien auf den Ausgang der späten Partien hoffen muss. Sollte Spanien gegen Griechenland verlieren, wären sie trotzdem im Achtelfinale.