29.08.2025
Finnland feiert zweiten Sieg im zweiten Spiel
Den zweiten Sieg im zweiten Spiel feierte auch Finnland, das Großbritannien mit 109:79 abblitzen ließ. Einmal mehr ragte der finnische Superstar Lauri Markkanen vor heimischem Publikum so richtig heraus.

Topstar Lauri Markkanen schenkte den Briten vor 12.900 Zuschauern satte 43 Punkte (!) ein, zweistellig trafen sonst noch Sasu Salin (21) und Olivier Nkamhoua (13). 29 Punkte und drei Steals hatte Markkanen schon zur Halbzeit, am Ende waren es 43 Zähler für den Forward der Utah Jazz, der zum zweiten Mal in seiner Karriere ein 40-Plus-Punkte-Spiel auf FIBA-Niveau hinlegte.
2022 hatte er gegen Kroatien bereits 43 Zähler erzielt. Der 28-Jährige ist damit zweimal in den Top 10 der besten Scorer in einem EM-Spiel vertreten: Gemeinsam mit den Griechen Giorgos Kolokithas und Nikos Galis sowie Emiliano Rodriguez aus Spanien und der deutschen Basketball-Ikone Dirk Nowitzki ist er Zehnter.
Ganz vorne liegt der Belgier Eddy Terrace, der 1957 gegen Albanien 63 Punkte in einem Spiel erzielte. Es folgen der Slowene Luka Doncic (47 Punkte, 2022) und Galis auf den Plätzen drei (46 Punkte, 1983) und vier (45 Punkte, 1989). Jeweils 44 Zähler in einem Spiel verbuchten Miki Berkovic (Israel, 1975), Galis (zweimal bei der EM 1987), Doron Jamchi (Israel, 1987) und Nenad Markovic (Bosnien-Herzegowina, 1997).
So klar das Ergebnis am Ende in Finnland auch ausfiel, auf dem Court sah die Sache lange Zeit anders aus. Vor allem in der ersten Hälfte schafften es die Finnen nicht, sich abzusetzen. Ein Vier-Punkt-Spiel von Markkanen 11,9 Sekunden vor der Halbzeit erwies sich jedoch als Knackpunkt.
Die Briten steckten nicht auf, kämpften unermüdlich, hatten an diesem Abend aber schlicht keine Antwort auf Markkanen parat. Der 28-Jährige traf 13 von 22 für zwei und satte sieben (!) von neun von draußen.
Finnland bleibt damit bei der Heim-EM ungeschlagen und dürfte mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen und tausenden euphorisierten Heim-Fans am Samstag ins Duell mit dem bislang noch sieglosen Montenegro gehen. Auf Großbritannien wartet derweil Schweden - in dem Duell geht es für beide Teams ebenfalls darum, endlich den ersten Sieg bei der Europameisterschaft zu landen.
drm
