18.10.2025
Beide Teams offensiv mit Problemen
Die EWE Baskets Oldenburg haben im BBL-Pokal-Achtelfinale für eine Überraschung gesorgt. Gegen die bislang ungeschlagenen Würzburg Baskets kämpften sich die Niedersachsen nach frühem Rückstand zurück und zogen in einem intensiven Spiel in die nächste Runde ein.

Oldenburg setzte sich am Samstagabend mit 61:60 gegen die Würzburg Baskets durch und feierte damit den ersten Erfolg der laufenden Saison gegen einen BBL-Gegner. Dabei erwischten die Gäste den deutlich besseren Start: Würzburg legte mit einem 13:0-Lauf los und führte nach dem ersten Viertel mit 19:13. Erst im zweiten Abschnitt fanden die Oldenburger ihren Rhythmus. Angeführt von Nicholas Tischler, der zur Pause elf Punkte gesammelt hatte, drehte das Team von Predrag Krunic die Partie und ging mit einer 38:34-Führung in die Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel umkämpft, offensiv aber zäh. Beide Teams trafen aus der Distanz kaum etwas - Oldenburg stand nach drei Vierteln bei 5/24 Dreiern (0/16 nach der Pause), Würzburg bei 3/14. Dennoch verteidigten die Gastgeber ihre knappe Führung (49:42) und reagierten im Schlussviertel auf mehrere Würzburger Läufe. Zwischenzeitlich brachte Davion Mintz die Gäste mit wichtigen Dreiern zurück, ehe Alen Pjanic per Fastbreak-Dunk die Führung für Würzburg zurückeroberte.
In der Schlussminute wurde es dramatisch: Nach einem Layup von Marcus Carr zum 61:60 und folgendem Defensivstopp hatte Würzburg die Chance auf den Gamewinner, doch ein Offensivfoul von Eddy Edigin beim Stellen des Screens gab den Hausherren den Ball zurück. Zwar vergab Oldenburgs Brian Fobbs beide Freiwürfe im Anschluss, doch der Offensivrebound sicherte den Niedersachsen den Sieg und das Viertelfinal-Ticket. Für Oldenburg ein emotionaler Befreiungsschlag - für Würzburg das Ende ihrer makellosen Serie.
red