04.01.2026
Oldenburg gewinnt trotz 0:16-Lauf im Schlussviertel
Die EWE Baskets Oldenburg haben ihre Siegesserie auf vier Spiele ausgebaut. Nach einer wilden Berg- und Talfahrt gegen Alba Berlin entschied letztlich Christopher Clemons das Spiel per Dreier vor der Sirene.

Mit zuletzt jeweils drei Siegen in Folge standen sich in Oldenburg und Alba Berlin zwei der formstärksten Mannschaften der BBL gegenüber. Zu Beginn bestätigten allerdings erstmal nur die Gäste diese Beobachtung. Ein schneller 10:0-Lauf distanzierte die Hauptstädter früh zweistellig. Im zweiten Durchgang schwang das Pendel dann plötzlich in die entgegengesetzte Richtung. Angeführt vom starken Zubcic, der zehn seiner 15 Punkte in diesem Viertel erzielte, verkürzten die Donnervögel den Rückstand immer weiter, ehe Dakarai Tucker kurz vor der Halbzeitsirene gar den Ausgleich herstellte (36:36).
Den Schwung nahmen die Hausherren auch gleich mit in die zweite Hälfte, wobei es wieder Zubcic war, der als Erster Punkte auf die Anzeigetafel brachte. Alba hatte weiterhin enorme offensive Probleme, was Oldenburg konsequent ausnutzte und auf +14 davonzog. Das letzte Kapitel war da aber noch nicht geschrieben. Die Berliner starteten mit einem überragenden 16:0-Lauf ins Schlussviertel und gingen am Ende dessen sogar selbst wieder in Führung. Überragender Mann dabei: Justin Bean, der mit 20 Punkten zudem bester Werfer des Spiels war.
Jung-Nationalspieler Nicholas Tischler (14 PTS, 6/8) bereitete dem Negativ-Lauf letztlich ein Ende und hauchte Oldenburg neues Leben ein. Mit sieben Punkten bis zum Ende hielt er sein Team stets in Schlagdistanz. Den entscheidenden Treffer zum Sieg erzielte letztlich Christopher Clemons. Sekundenbruchteile vor der Schlusssirene verwandelte der Guard, der bis dahin ohne Korberfolg geblieben war, einen schwierigen Dreier über zwei Verteidiger.
Julius Ostendorf