vor 1 Stunden
Qualifikationsturnier im bulgarischen Samokov
Rasta Vechta hat sich über die Hintertür für die Basketball Champions League qualifiziert. Im bulgarischen Samokov feierten die Niedersachsen den vierten Sieg im vierten Spiel und setzten sich im Finale gegen den polnischen Vertreter Dziki Warschau mit 93:82 durch.

16 Teams waren in Bulgarien angetreten, nur eines konnte ein Ticket für die Champions League lösen und das schaffte Rasta Vechta. Nach Siegen über Denizli, Benfica und Patras schlug die Mannschaft von Christian Held im Finale Dziki Warschau - und dass, obwohl mit Tommy Kuhse und Kihei Clark (beide kurzfristig) und D’Mitrik Trice (fehlte komplett in Bulgarien) die drei etatmäßigen Spielmacher verletzt passen mussten.
In Halbzeit eins lag Vechta sogar zeitweise mit neun Zählern hinten, doch in den zweiten 20 Minuten drehte der BBL-Vertreter die Partie und kam in der Schlussphase nur noch leicht ins Schwitzen, als die Polen nach einem zweistelligen Rückstand noch einmal näher kamen. Ein Dreier von Justin Edler-Davis beruhigte jedoch knapp zwei Minuten vor dem Ende die Nerven, Nationalspieler Nelson Weidemann machte 41 Sekunden vor Schluss mit zwei Freiwürfen endgültig den Deckel drauf (79:89).
Mit 25 Punkten (9/13 FG) war der deutsche Guard auch der beste Scorer seiner Farben, dazu überzeugten Edler-Davis (16, 4/8 3P) und Matt Lewis (15, 2/4 3P) von der Dreierlinie. Mit Ausnahme von Youngster Linus Trettin konnten alle Spieler mindestens ein Field Goal verbuchen.
rar
Somit nimmt Vechta zum dritten Mal in seiner Vereinsgeschichte an der Basketball Champions League teil, bei den vergangenen Auftritten war jedoch jeweils nach der Gruppenphase Schluss. Vechta rutscht in die Gruppe F, dort wird es Duelle mit Cholet, Hapoel Holon und dem serbischen Meister Spartak Subotica geben. Insgesamt sind damit vier deutsche Teams in der BCL vertreten, neben Vechta halten zudem Alba Berlin, Bamberg und Bonn die deutsche Fahne hoch.
