04.07.2025
Dominanz in der ersten Hälfte
Nach einer weiteren überzeugenden Vorstellung steht die U19 des DBB im Halbfinale der Basketball Weltmeisterschaft. Beim 80:67-Viertelfinal-Sieg gegen Australien legte das Team von Bundestrainer Alan Ibrahimagic den Grundstein in der ersten Hälfte, als man mit 19 Punkten davonzog.

Von Beginn an überrollte das DBB-Team die Australier. Christian Anderson (18 Punkte, 6/11 FGM, 8 Rebounds), Declan Duru (12, 5 Rebounds) und Hannes Steinbach (16, 16 Rebounds) legten los wie die Feuerwehr und sorgten mit einem 14:0-Lauf früh für klare Verhältnisse. Deutschland dominierte das erste Viertel (28:14) in allen Statistiken: Stark aus dem Feld, effektiv von der Dreierlinie (4/6) und vor allem deutlich überlegen beim Rebounding.
Auch im zweiten Abschnitt ließen die Deutschen Youngster nicht locker. Keenan Garner (10, 5/6 FGM, 7 Rebounds) und Hannes Steinbach bestimmten das Spiel, ehe Jordan Müller mit der Sirene einen Dreier aus der Ecke zum 47:28-Halbzeitstand versenkte. Jack Kayil (4, 12 Assists) glänzte als Spielmacher (8 Assists bis zur Pause), während Anderson bis dahin alle seine Würfe traf (4/4 FGM). Auf australischer Seite stemmte sich Roman Siulepa (17, 7 Rebounds) mit 14 Punkten gegen den Rückstand, ohne großen Erfolg.
Nach der Pause änderte sich das Bild leicht: Australien traf plötzlich von außen, allen voran Luke Fennell (18, 4/6 3PM), der mit 13 Punkten im dritten Viertel glänzte und kam Punkt für Punkt heran. Im Schlussabschnitt verkürzte Jacob Furphy (13, 8 Rebounds) per Dreier auf 63:67. Es waren also nur noch vier Punkte Rückstand. Doch Deutschland bewahrte die Ruhe.
In der entscheidenden Phase war es Eric Reibe (12), der das Spiel für Deutschland zuschnürte. Mit sechs Punkten in Folge machte der Big Man alles klar für das Team von Bundestrainer Alan Ibrahimagic, das am Ende auch dank der starken Arbeit am Brett (58:38 Rebounds) die Nase vorn hatte. Australien konnte nicht mehr kontern. Die DBB-Auswahl jubelte verdient über den 80:67-Erfolg und steht damit unter den besten vier Teams der Welt. Im Halbfinale wartet Slowenien, gegen das man bereits das erste Gruppenspiel der WM mit 75:68 gewann, am Samstag.
Lukas Hetterich