vor 2 Stunden
Litauen nach Fehlstart bezwungen
Die deutsche U18-Nationalmannschaft bleibt bei der Europameisterschaft in Italien ungeschlagen. Nach einem starken zweiten Durchgang setzte sich das Team von Alan Ibrahimagic mit 86:69 gegen Litauen durch und trifft im Achtelfinale auf Estland.

Die deutsche U18-Nationalmannschaft hat die Vorrunde der Europameisterschaft in Trentino mit einer makellosen Bilanz abgeschlossen. Das Team von Bundestrainer Alan Ibrahimagic setzte sich am Montag nach einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit mit 86:69 gegen Litauen durch. Als Gruppensieger trifft Deutschland im Achtelfinale auf Estland.
Die Litauer fanden zunächst deutlich besser in die Partie und stellten die deutsche Defensive mit ihrem Distanzwurfspiel immer wieder vor Probleme. Deutschland tat sich offensiv schwer, agierte häufig in Einzelaktionen und lag nach acht Minuten mit 13:22 zurück. Zwar brachte Fin Borczanowski die DBB-Auswahl per Dreier wieder näher heran, doch Litauen kontrollierte das Geschehen und nahm eine 24:16-Führung mit in die erste Viertelpause.
Auch im zweiten Abschnitt blieb Deutschland zunächst ohne den nötigen Rhythmus. Erst mehrere erfolgreiche Distanzwürfe von Anton Kemmer und Lucai Anderson sorgten dafür, dass die DBB-Auswahl Schritt für Schritt verkürzte. Trotz weiterer Dreier von Marko Petric und Fabian Kayser ging es mit einem knappen 40:41-Rückstand in die Halbzeit.
Direkt nach dem Seitenwechsel übernahm Deutschland erstmals die Führung. Kemmer traf seinen dritten Dreier des Spiels, Anderson legte nach und die Gastgeber der Partie mussten bereits früh im dritten Viertel eine Auszeit nehmen. Jetzt dominierte die deutsche Mannschaft das Geschehen auf beiden Seiten des Feldes. Kemmer sorgte mit zwei spektakulären Dunks für weitere Highlights, während die Defensive Litauen zunehmend den Rhythmus nahm. Mit einem 23:13-Viertel erspielte sich Deutschland eine 63:54-Führung vor den letzten zehn Minuten.
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Im Schlussabschnitt ließen die DBB-Youngster nichts mehr anbrennen. Kayser traf einen wichtigen Dreier, Anderson übernahm erneut Verantwortung und Deutschland baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Spätestens Mitte des vierten Viertels war die Partie entschieden, ehe der souveräne 86:69-Erfolg feststand.
Bester Werfer der deutschen Mannschaft war Lucai Anderson mit 24 Punkten. Anton Kemmer überzeugte mit 14 Zählern, darunter drei Dreier und mehrere spektakuläre Dunks. Fin Borczanowski steuerte zehn Punkte bei, Fabian Kayser und Marko Petric kamen jeweils auf neun Zähler.